wissenswert - Schulmanifest aus Münster Drucken

1430_muenster-04auf www.architekturstadt.ms von Jan Rinke

Die Öffentlichkeit in Münster hat kaum davon Notiz genommen, dass parallel zu den Auseinandersetzungen um die Containerklassen in Hiltrup und Amelsbüren ein Impuls von Münster ausging, Schulbau neu zu denken. Vom 20. – 22. März bewies die Wartburg-Schule, dass sie nicht nur ein ausgezeichneter Lernort ist, sondern auch ein respektables Kongresszentrum.

Über 400 Akteure – Pädagogen, Architekten und Lokalpolitiker – tauschten sich im Münsteraner Konvent – Der dritte Pädagoge über  Anforderungen an den Schulbau in der Wissensgesellschaft aus. Postmoderne Architektenohren sollten hellhörig werden, wenn der gebaute Raum nach Lehrern und Mitschülern der dritte Pädagoge genannt wird. Während sich Architekten zu gern in selbstverliebte ästhetische Spiele zurückgezogen haben, trauen Pädagogen der Architekur anscheinend einiges zu. Ohne intensiven Austausch über pädagogische Konzepte jedoch könnten sich anstehende Konjunkturpaket-Sanierungen schnell als Fehlinvestitionen herausstellen.



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