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Archiv der Zukunft - Netzwerk - So wie Du bist, bist Du gut - Maria Montessori-Schule Freiburg
So wie Du bist, bist Du gut - Maria Montessori-Schule Freiburg

So wie Du bist, bist Du gut – das ist das Leitmotiv der Maria Montessori-Schule Freiburg e.V., in der behinderte und nicht behinderte Kinder seit mehr als 10 Jahren gemeinsam leben und lernen...blindpixel

Ein Bericht von icon_loginSabine Eden

maria_montessori_schule_freiburg_sport Der Anfang:

Träger der Maria Montessori-Schule ist ein gemeinnütziger Verein. Eltern von behinderten und nicht behinderten Kindern haben ihn 1996 gegründet, um ihren Kindern, die einen integrativen Kindergarten besuchten, eine gemeinsame Zukunft an einer Grundschule zu ermöglichen. Mit dieser Forderung gerieten sie in Frontstellung zum baden-württembergischen Schulgesetz, das die Trennung der Grundschulkinder in Sonder- und Regelschüler vorsah. Wider diese Praxis der Separierung, die sich in einem ausdifferenzierenden Sonderschulsystem fortsetzt, gelang es den Vereinsgründern, eine Genehmigung für eine private Grundschule zu erhalten, der die Aufnahme von Kindern mit unterschiedlichen Behinderungen zugebilligt wurde. Finanzielle Mittel für die sonderpädagogische Förderung der von Behinderung betroffenen Kinder wurden dieser Schule jedoch nie gewährt. Unterstützt wurden die Schulgründer in ihrem Vorhaben von vielen engagierten Einzelpersonen, der Evangelischen Landeskirche in Baden und von der Johann-Carl-Müller-Stiftung, die ihnen ohne jedwede Sicherheit Räumlichkeiten in einer denkmalgeschützten Villa und ein großzügiges Darlehen für die Aufbauphase zur Verfügung stellte.

Das Konzept:

Wenn der Anspruch, den Lernort der eigenen Kinder in freier Selbstbestimmung zu wählen, zum Auslöser für eine Schulgründung wird, versteht es sich fast von selbst, dass in dieser Schule auch die Lernformen und die Steuerung der Lernprozesse dem Gedanken der Selbstbestimmung verpflichtet sind. Somit lag es nahe, dass die reformpädagogischen Ideen Maria Montessoris für das pädagogische Konzept grundlegend wurden.

Ihre Forderung, stets vom einzelnen Kind auszugehen – von seinen individuellen Bedürfnissen und Begabungen – und dabei immer das Gemeinwohl aller Kinder im Blick zu haben, ist handlungsleitend für den Unterricht in jahrgangsgemischten Klassen, in denen im Hinblick auf mögliche Lernziele ein hoher Grad an Differenzierung ermöglicht werden muss.

Die Entwicklung:

Die zunächst sehr kleine Maria Montessori-Schule, die vor 13 Jahren mit 23 Schülern anfing, hat sich mit inzwischen 66 Schülern einen festen Platz innerhalb der Freiburger Schullandschaft erobert. Viel entscheidender aber als das quantitative Wachstum, sind die Entwicklungsschritte, die die Schule in der relativ kurzen Zeit ihres Bestehens vollzogen hat.

Anknüpfend an den Geist der Gründer ist es gelungen, ein Schulklima zu kultivieren, in dem sich alle Beteiligten – Schüler, Eltern, Pädagogen und andere Mitarbeiter – für „ihre“ Schule zuständig fühlen. Aufgaben und Verantwortlichkeiten werden im Hinblick auf die gemeinsame Zielsetzung so koordiniert, dass alle die Möglichkeit haben, sich mit ihren Fähigkeiten und Begabungen in diese Gemeinschaft einzubringen. Die Erfahrung des Teilhabens begründet wechselseitige Wertschätzung, Respekt und Vertrauen sowie die unverzichtbare Bereitschaft, den Partner in seinem Expertentum anzuerkennen.

Besonders stolz kann die Schule auf die Profilierung sein, die ihr in pädagogischer Hinsicht gelungen ist: Das interdisziplinär zusammengesetzte Team aus Grundschul-, Sonder-, und Heilpädagogen setzt konsequent auf Individualisierung und öffnet bewusst den Raum für Vielfalt und Verschiedenheit. Heterogenität wird als pädagogische Herausforderung angenommen und als lebensbereichernde Norm begrüßt.

Die Schule, die gegründet wurde, um die Integration von Kindern mit unterschiedlicher Behinderung zu ermöglichen, hat sich auf den Weg gemacht, eine Schule zu werden, die über den Ansatz der Inklusion zu einer Schule der Vielfalt werden möchte. Verschiedenheit in Gemeinschaft zu leben und gemeinsames Lernen bei aller Unterschiedlichkeit zu ermöglichen sind immerwährende Anstrengungen, aber Anstrengungen aus denen die Vision gelingenden Lebens erwächst.