| Malort Farbenspiel |
Eröffnung eines Malraumes im schulischen Kontext: der Malort FarbenspielVersuch einer Synthese der Freinet-Pädagogik mit den Grundsätzen Arno Sterns von Brigitte Stratmann Seit gut einem halben Jahr unterrichte ich im „Malort Farbenspiel“ außerhalb der Schule zwei altersheterogene Gruppen mit je 8 Kindern im freien Ausdrucksmalen. Im Folgenden beschreibe ich den Weg dahin bis zur Eröffnung des Malraumes und Entscheidungen, die ich getroffen habe bzgl. der Lernbegleitung und der Präsentation. Den Raum habe ich eingerichtet nach Kriterien Arno Sterns und auch die Durchführung der Malstunden findet in enger Anlehnung an seine Maßstäbe statt. Allerdings ist der Prozess auch gekennzeichnet durch eine kritische Hinterfragung dieser Maßstäbe und der Suche nach fachdidaktischer sowie allgemeinpädagogischer Auseinandersetzung mit anderen. Der „Malort Farbenspiel“ ist ein geschützter Malraum. Auf großen Formaten wird stehend an der Wand gemalt. Die Holzwände weisen eine typische Struktur auf; alle bereits gemalten Bilder hinterlassen vom über den Rand Malen Spuren, die sich im Laufe der Jahre übereinander legen und so ein buntes Muster an den Wänden ergeben. Der Raum vermittelt Struktur und Geborgenheit. Hier wird nicht belehrt, interpretiert oder gar beurteilt. Die Regeln und Rituale sind gleichbleibend, einfach und überschaubar. In einer Atmosphäre der Ruhe und Konzentration können die Kinder ihre eigenen Bilder malen und ihrer individuellen Spur folgen. Themen oder Techniken werden nicht vorgegeben. Hier malt jeder was er will. Links
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