Warning: include_once(/modules/bootstrap.php) [function.include-once]: failed to open stream: No such file or directory in C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\globals.php on line 32

Warning: include_once() [function.include]: Failed opening '/modules/bootstrap.php' for inclusion (include_path='.;./includes;./pear') in C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\globals.php on line 32

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\globals.php:32) in C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\includes\joomla.php on line 704

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\globals.php:32) in C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\index2.php on line 118

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\globals.php:32) in C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\index2.php on line 119

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\globals.php:32) in C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\index2.php on line 120

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\globals.php:32) in C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\index2.php on line 121

Warning: Cannot modify header information - headers already sent by (output started at C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\globals.php:32) in C:\Inetpub\vhosts\adz-netzwerk.de\httpdocs\cms1\index2.php on line 122
Archiv der Zukunft - Netzwerk - Den eigenen Unterricht – und damit die Welt – verbessern
Den eigenen Unterricht – und damit die Welt – verbessern

von Carsten Waychert

Lernen durch Lehren Bericht über die zweite DaF-Werkstatt Westjapan zum Thema: Aus dem unterrichtlichen Tiefschlaf aufwecken - Die Methode “Lernen durch Lehren“ und andere Ansätze zur Aktivierung japanischer Studierender im universitären Fremdsprachenunterricht mit Jean-Pol Martin (Universität Eichstätt) - Eine Veranstaltung westjapanischer Hochschullehrer und des DAAD (Universität Kurume, 27.-29. Oktober 2006)

Bei der DaF-Werkstatt Westjapan handelt es sich um eine relativ junge Seminarform, die als ein zusätzlicher Erfahrungsaustausch zu den traditionellen DaF-Veranstaltungen in Japan (u.a. Sommerseminar des Goethe-Instituts, die Inter-Uni-Seminare, DaF-Seminare der JGG) ins Leben gerufen worden ist. An der jüngsten Veranstaltung Ende Oktober 2006 in Kurume nahmen insgesamt 23 deutsch- sowie japanischsprachige HochschullehrerInnen aus Westjapan teil. Organisiert wurde das Seminar von Guido Oebel, Till Weber und Stefan Buchenberger, zusätzlich sorgten Nobuo Shimebashi sowie Kenichi Shimamura vor Ort für einen reibungslosen Ablauf.

Inhaltlich knüpfte die Veranstaltung an die erste DaF-Werkstatt 2003 auf Okinawa an, denn auch hier standen Lösungsvorschläge und Methodiken für einen attraktiven und handlungsorientierten Deutschunterricht im Vordergrund. Doch im Gegensatz zur ersten Werkstatt gab es dieses Mal mit der Methode [1] „Lernen durch Lehren" (LdL) einen inhaltlichen Fokus, wofür Jean Paul Martin - vielleicht deren profiliertester Vertreter - eingeladen worden war.

Die Programmgestaltung erwies sich während der Seminartage als sehr gut durchdacht und abwechslungsreich. Teilnehmerbeiträge (Referate und Tischausstellungen) wechselten sich mit der Arbeit an der LdL-Methodik, welche als roter Faden diente, ab. Die meisten Vorträge beschäftigten sich mit der Lerneraktivierung im weiteren Sinne: So beschrieb Andreas Riessland anhand einer Neuverfilmung von Emil und die Detektive die Förderung des kommunikativen Deutschunterrichts durch den Einsatz von Spielfilmen. Carsten Waychert präsentierte die „Methode NOVA" anhand von Unterrichtssequenzen und warf die (rhetorische) Frage auf, inwieweit diese Methode als Alternative für den universitären Deutschunterricht dienen kann. Morita Masami setzt in ihrem Unterricht Gruppenarbeit ein - nicht nur um auf die Gruppenprüfungen am Ende eines Semesters vorzubereiten, sondern auch um die Lernenden möglichst stark zu aktivieren. Durch das Referat von Beate Müller konnten die TN eine Vielzahl von Beispielen kennen lernen, in denen Lerner eigene Lern- und Wiederholungsspiele entwickeln. Ralph Degen sprach über Möglichkeiten, wie japanische Studenten sich gegenseitig Lerninhalte und -strategien vermitteln können. Als einziger Referent setzte sich Stefan Hug direkt mit der LdL-Methode auseinander, deren möglichen Einsatz er aufgrund von Lernererwartungen und japanischen Lerntraditionen kritisch sieht. Darüber hinaus präsentierten alle übrigen TN interessante Tischausstellungen, welche ein reiches Spektrum von unterrichtsdidaktischen Ideen aufwiesen. [2]

Martin wiederum beschränkte sich bei seiner Darstellung von LdL auf die theoretischen Grundzüge, die an dieser Stelle nur skizziert werden sollen (vgl. dazu den Beitrag von Martin/Oebel in diesem Heft?): Ausgangspunkt ist die Bedürfnispyramide von Maslow, laut derer jeder Mensch verschiedene Bedürfnisse (u.a. soziale Anerkennung, Selbstverwirklichung, Transzendenz) zu befriedigen bestrebt ist. In diesem anthropologischen Modell wird davon ausgegangen, dass die Bedürfnisbefriedigung durch Wissenskonstruktion erreicht wird, wozu wiederum ein Höchstmaß an Kommunikation notwendig ist. Die Unterrichtsziele gehen daher über die reine Aneignung der Zielsprache hinaus, da weniger die sprachliche Kompetenz selbst im Vordergrund steht, sondern die Fähigkeit, sich gegenseitig Wissen zu vermitteln. Lernende sollen letztendlich fächerübergreifend didaktische und soziale Kompetenzen erlangen.

Nach den Vorstellungen von Martin stellt der Klassenverband eine Art Gehirn dar, dessen individuelle Ressourcen sich in einem „Prozess kollektiver Wissenskonstruktion" vernetzen. Was für den Klassenverband auf Mikro-Ebene gilt, wird durch die Möglichkeiten der digitalisierten Informationsgesellschaft auf eine Makro-Ebene erweitert. Zur Wissenskonstruktion innerhalb des Internets wurden den TN in Kurume einige Möglichkeiten vorgestellt: Die Zentrale für Unterrichtsmedien im Internet e.V. (ZUM) sowie die Wikiversity. [3]

Den meisten Internet-Nutzern dürfte die freie Internet-Enzyklopädie Wikipedia bekannt sein. Sie basiert ebenso wie andere Wiki-Seiten auf der freien Software MediaWiki. Doch die namentlichen, gestalterischen und funktionalen Ähnlichkeiten zwischen Wikipedia und anderen Wiki-Plattformen haben nicht nur Vorteile, denn zuweilen erschweren sie dem Nutzer die Orientierung und v.a. die Wiederauffindbarkeit einzelner Seiten und Inhalte.

Bei dem Internet-Angebot der ZUM handelt es sich um eine offene Kommunikationsplattform, auf der Lehrende (und natürlich Lernende) Materialien, Informationen und Ideen zum Thema Unterricht und Schule austauschen können. In der ZUM-Wiki können - anders als bei der Wikipedia-Enzyklopädie - neben Informationen auch Meinungen veröffentlicht werden, die dann als solche gekennzeichnet sind. Dort befindet sich ferner eine von Alexander Imig erstellte Zusammenfassung der DaF-Werkstatt mit den wichtigsten Ergebnissen. Innerhalb des ZUM-Forums „Lernen durch Lehren" findet u.a. die aktuelle Diskussion im Anschluss an die zweite DaF-Werkstatt statt. Beiträge und Kritik werden hier i. d. Regel von Martin zügig und persönlich beantwortet.

Mit der Wikiversity dagegen entsteht der Versuch, akademische Inhalte zusammenzutragen - ein offener virtueller Campus u.a. mit verschiedenen Fachbereichen, einer Bibliothek sowie einer Cafeteria. Neben dem Informationsangebot innerhalb der für den Fremdsprachenunterricht relevanten Fachbereiche (FB Linguistik, FB Pädagogik mit dem Zweig „Lernen durch Lehren", FB für Wissensentstehung), gibt es auch die Möglichkeit eigene Kurse und Projekte zu initiieren. Martin präsentierte auf der DaF-Werkstatt das UNO-Projekt seines Französisch-Leistungskurses, der den Schülern inhaltlich Anregendes und damit Motivierendes bietet - und nach Martins Worten „die Welt verbessern" hilft. Ein weiterer Vorteil der Wikiversity ist, dass Beiträge zunächst von anderen TN und dem Lehrer bearbeitet werden können - eine Möglichkeit, die das kooperative Lernen fördert und mögliche Hemmschwellen bei den Lernenden verringert. [4]

Der erfahrungsreichste Höhepunkt der Werkstatt war, als die LdL-Theorie in die Praxis umgesetzt wurde und Martin die TN selbst in die Rollen von „lehrenden Lernern" schlüpfen ließ: Zunächst arbeiteten je zwei Gruppen zusammen, wobei die eine Gruppe der anderen Gruppe ein ihr fachfremdes Thema erklären sollte. Beispiel: Gruppe A informierte Gruppe B über buddhistische Bestattungspraktiken. Gruppe B dagegen führte Gruppe A in die chinesische Sprache ein. Anschließend musste jede Gruppe das ihr bis dahin unbekannte Thema im Plenum präsentieren und die anderen TN zur Mitarbeit aktivieren. Diese angewandte Praxis schuf eine besonders intensive Werkstatt-Atmosphäre und war v.a. durch die Perspektivwechsel sehr lehrreich: Zum einen sah man sich wieder in eine Schülerrolle versetzt, zum anderen konnte man verschiedene Lehrertypen (von dominant bis schüchtern) beobachten - und gleichzeitig die eigene Lehrerrolle reflektieren. Insgesamt konnten alle TN einen Eindruck von den möglichen Problemen gewinnen, die im tatsächlichen LdL-Unterricht zu erwarten sind. [5]

Die in Kurume gemachten Erfahrungen und Eindrücke wurden sowohl vor Ort als auch im Anschluss an die Werkstatt rege diskutiert. Folgende Punkte kristallisierten sich dabei heraus:

1. Einige TN bemängelten, dass bestimmte - in Hinsicht auf den Hochschulunterricht in Japan - als Schwächen empfundene Aspekte von LdL nicht hinreichend diskutiert worden waren. Das mag einerseits den eigentlichen Grundprinzipien von LdL im Kern gar nicht widersprechen (Stichwort: Emergenz), andererseits mag das in dem positiven Menschenbild begründet liegen, das Martin beharrlich vertrat. Er riet den TN wiederholt, sich weniger auf die lernhemmenden Faktoren und kulturellen Unterschiede zu konzentrieren als auf die Stärken der Lernenden sowie die kulturellen Gemeinsamkeiten. Nur wenn der Kursleiter diese „Weltverbesserungskompetenz" (Martin 2002) selbst glaubwürdig und didaktisch-methodisch verkörpert, kann er für die Lernenden als Rollenvorbild fungieren.

2. Die vereinzelt geäußerte Kritik, es wäre mit Martin „mal wieder" ein Referent nach Japan gekommen, der über die hiesigen Unterrichtsverhältnisse wenig informiert sei, greift zu kurz. Denn zum einen erhebt die LdL-Methode aufgrund ihrer Prämissen einen universalistischen Anspruch und zum anderen sollte es grundsätzlich die Aufgabe der TN sein, die für den eigenen Unterricht notwendige Anpassungsleistung zu vollbringen. Daher herrschte auch in der Abschlussdiskussion Konsens darüber, dass LdL im Hinblick auf den universitären Deutschunterricht in Japan „tatamisiert" [6] werden müsse. Da es sich bei Jean-Pol Martin zudem um einen dynamischen und enthusiastischen Vertreter von LdL handelt, sei die Methode von seiner Person unbedingt zu trennen.

3. Viele TN sind durch die von Martin wiederholt geäußerte Aussage irritiert, er „favorisiere einen Frontalunterricht". Diese Unterrichtsform wird zurecht von vielen Lehrenden abgelehnt, da dabei nur wenige Lernende aktiviert sind und man - besonders in Japan - oftmals auf eine schier unüberwindliche „Mauer des Schweigens" stößt. Doch nach meiner Ansicht handelt es sich um ein Missverständnis, denn LdL bedeutet weder Frontalunterricht noch reine Präsentationen seitens der „lehrenden Studenten". Damit sich alle TN aktiv mit dem Lernstoff auseinandersetzen, sollen die „Lehrenden" verschiedene Motivationstechniken und Sozialformen einsetzen. Diese grundlegenden Merkmale spiegelten sich schließlich auch während der DaF-Werkstatt wider, in der sich die angewandte LdL nicht auf Diskussionen im Plenum beschränkte, sondern in einer Vielzahl von Aktivitäten (und Sozialformen) erarbeitet wurde. Plenumdiskussionen stellen für Martin jedoch das „Filetstück" einer Unterrichtsstunde dar. Diese Aussage kann hinsichtlich der Werkstatt - mit Einschränkungen [7] - bestätigt werden, im typisch universitären Anfängerunterricht müssen sicherlich noch stärkere Abstriche gemacht werden.

4. Unsicherheit herrscht darüber, wann genau LdL im Unterricht eingeführt werden sollte. Martin empfiehlt einen frühestmöglichen Zeitpunkt, damit die benötigten „Reflexe" schneller automatisiert werden können. Da aber die Übernahme der Lehrfunktion durch die Studenten nicht nur zielsprachige, sondern auch methodisch-didaktische Fähigkeiten erfordert, könnten sich die Studenten überfordert fühlen. Eine pragmatische Herangehensweise wäre, wenn den Studenten nicht sofort am Beginn des Semesters die Lehrerrolle übergeben werden würde, sondern sie maximal ein Semester lang Kenntnisse der Didaktik sowie verschiedene Unterrichtstechniken kennen lernen können.

5. Da der LdL-Unterricht ein ganzes Zielbündel verfolgt, müssen ggf. beim „Kernziel" Zielsprachenfertigkeit Abstriche gemacht werden, was vielleicht nicht immer gewünscht ist. Ein möglicher Einsatz von LdL ist in jedem Fall mit der Hochschule, insbesondere mit den KollegInnen, die parallel oder in einem späteren Semester die Studenten unterrichten, curricular abzustimmen.

6. Kontrovers wird ferner Martins Vorschlag beurteilt, die Unterrichtsplanung der Studenten vor dem Unterricht möglichst nicht zu kontrollieren, um sie nicht „zu stören". Petra Balmus verweist dagegen in ihrem Erfahrungsbericht, dass eine Unterrichtsstunde ohne vorherige Rücksprache „erfahrungsgemäß inhaltlich weniger gut verständlich für die Kommilitonen oder schlechter organisiert" (Balmus 2005) sei.

Geplant ist für die nahe Zukunft ein Veröffentlichungsband zur zweiten DaF-Werkstatt, in dem u.a. einige interessante Erfahrungsberichte aus der LdL-Unterrichtspraxis erscheinen werden. Am Schluss kann ich - wahrscheinlich im Namen aller Beteiligten - den Wunsch und die Hoffnung aussprechen, dass in absehbarer Zukunft die dritte DaF-Werkstatt Westjapan stattfinden wird. Dadurch würden mit Sicherheit das relativ junge Fach Deutsch als Fremdsprache im Allgemeinen wie die japanischen Universitätsstudenten im Besonderen profitieren.


Literatur:

Balmus, Petra 2005: Frontal oder autonom? - Neue Erfahrungen für Lehrende und Lernende durch Umkehrung der Rollen im DaF-Unterricht. In: Japanische Gesellschaft für Germanistik - Westjapan (Hrsg.) 2005: Sonderdruck aus: Nishinihon Doitsu Bungaku (Germanistische Studien) XVII. S. 45-57.

Martin, Jean-Pol (2002): Weltverbesserungskompetenz als Lernziel? In: Pädagogisches Handeln - Wissenschaft und Praxis im Dialog, 6. Jahrgang, 2002, Heft 1, S. 71-76.

 

Links:

Einführung in die LdL-Theorie.http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren (Stand: 17.6.2007)

Balmus, Petra 2006: Bericht über die zweite DaF-Werkstatt Westjapan. In: Lektorenrundbrief Nr. 29, Dezember 2006.

http://www.deutsch-in-japan.de/lektorenrundbrief (Stand: 17.6.2007)

Balmus, Petra 2006: Zusammenfassung der Vorträge und Tischausstellungen.

http://www.deutsch-in-japan.de/lektorenrundbrief/rdbrief29Kurume.doc (Stand: 17.6.2007)

Imig, Alexander 2006/07: LdL in Japan.

http://daf.eduprojects.net/deutschlandjahr/ (Stand: 17.6.2007)

Kurze Zusammenfassung der zweiten DaF-Werkstatt Westjapan.

http://www.zum.de/wiki/index.php/Lernen_durch_Lehren/Fortbildungen/DaF (Stand: 17.6.2007)

Aktuelle Diskussionen zu LdL sowie im Anschluss an die zweite DaF-Werkstatt Westjapan.

http://www.zum.de/neu/fr-forum.html ((Stand: 17.6.2007)

Schulprojekt: Französisch in der gymnasialen Oberstufe.

http://de.wikiversity.org/wiki/Kategorie:Fachbereich:Virtuelle_Wissenskonstruktion

(Stand: 17.6.2007)

[1] Die Begriffe Methode und Methodik verwende ich in meinem Beitrag synonym.

[2] Im Lektorenrundbrief Nr. 29 (Dezember 2006) veröffentlichte Petra Balmus einen Bericht zur zweiten DaF-Werkstatt. Dort befinden sich sowohl weitere Informationen zum Seminar als auch eine Zusammenfassung aller Teilnehmerbeiträge in den Anmerkungen 1 (http://www.deutsch-in-japan.de/lektorenrundbrief - Stand: 17.6.2007).

[3] Vgl. www.wikipedia.de; www.zum.de ; www.wikiversity.de

[4] Bei aller Faszination für die (nicht neue) Idee der Wissensvernetzung durch das Internet - leider litt hier die vorbildliche Zeitökonomie, die ansonsten kennzeichnend für Martins Vortragsstil war. Beispielsweise war die Vorstellung des Registrierungs-Prozesses bei Wikiversity ebenso etwas zu detailliert geraten wie das laute Vorlesen einzelner Beiträge aus einem Diskussionsforum.

[5] Unmittelbar nach dem Seminar-Wochenende begann Alexander Imig, LdL in seinem Unterricht einzusetzen. Seine Erfahrungen können im E-Journal nachgelesen werden.

[6] Martins Replik, die Tatamisierung solle besser „LdL-siert" werden, ist mitnichten eine bloße Wortspielerei, denn sie überlässt den hiesigen Hochschullehrern bei ihrer Adaption von LdL eine hohe Flexibilität.

[7] Leider hielten sich die japanischensprachigen TN während der - zuweilen kontrovers geführten - Diskussionen sehr stark zurück. Hier sollten im Hinblick auf zukünftige DaF-Werkstätten Ursachen analysiert und Hindernisse beseitigt werden. Denn erst wenn sich die gesamte Kollegenschaft an den Diskussionen beteiligt, ihre Erfahrungen, Meinungen, Wünsche etc. verbal zum Ausdruck bringt, kann man tatsächlich von einem fruchtbaren Erfahrungsaustausch sprechen.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Zeitschrift des Japanischen Deutschlehrerverbandes "Deutschunterricht in Japan", Heft 12 (Herbst 2007): S. 123 - 130.

Links