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| Vision: Selbständige Schule |
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Frei-öffentliche Schulen als Gestaltungsräume für Educational Entrepreneurship von Ludwig Paul Häußner Zusammenfassung: Es gilt die durch Überschneidung von Zuständigkeiten zwischen Land und Kommunen verursachte „institutionelle Querschnittslähmung“ von Schule zu überwinden, weil sie in dramatischem Ausmaß Initiative verhindert. Bei institutionellen Innovationen für das Schulwesen sind stets die Freiheit der Kultur und die Freiheit der Erziehung zu beachten. Ohne die Frage nach dem „Was ist Schule?“ und dem „Was soll Schule?“ kann Schule als pädagogisch-unternehmerische Aufgabe kaum ergriffen werden. Ein freiöffentliches Schulwesen als institutioneller Rahmen ermöglicht selbständige Schulen, die von Educational Entrepreneurs statt von Unterrichtsbeamten betrieben werden können. Aus diesem Grunde ist die bisherige Objektfinanzierung durch eine Subjektfinanzierung zu ersetzen: Für jedes Schulkind gibt es Mittel der öffentlichen Hand in Form eines Bildungsgutscheins. Mit diesem Bildungsgutschein wählen „Kunden“ – bei Kindern die Eltern – das System, das sie für das geeignete halten. Dadurch kann sich das Schul- und Erziehungswesen institutionell erneuern und Schule frei und öffentlich als selbständig zu unternehmende Aufgabe im Sinne von Unternimm die Schule ergriffen werden. Der Artikel erschien erstmal in der Zeitschrift für Systemische Beratung und Therapie (ZSTB) - Heft 2/2007. Der Autor: Ludwig Paul Häußner, * 1958, viermaliger Vater, Wissenschaflicher Mitarbeiter des Interfakulltativen Instituts für Entrepreneurship der Universität Karlsruhe (TH) unter der Leitung von Prof. Götz W. Werner. Er arbeitet an einer Promotion zum Thema Dialog & Führung. Links
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