Theater träumt Schule: Veranstaltungen 2013 Drucken

in den Münchner Kammerspielen


Jutta Allmendinger08.10.2013: "Schulen dürfen nicht entmutigen" . Reinhard Kahl im Gespräch mit der Sozialwissenschaftlerin Jutta Allmendinger.

Aufzeichnung der Veranstaltung

Als Jutta Allmendinger noch Direktorin des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung war, prägte sie den Begriff der Bildungsarmut. Inzwischen ist sie Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin.

Wie unsere Schulen Kinder und Jugendliche entmutigen und der Gesellschaft dabei Talente verloren gehen, hat sie in ihrem jüngsten Buch „Schulaufgaben“ gezeigt. Sie beschreibt den Weg von vier Kindern, die in der Grundschule Freunde waren, und von denen im Laufe der Zeit drei gebremst werden und nur eines Auftrieb bekommt.

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27.06.2013: Das Albrecht-Ernst-Gymnasium in Oettingen: "Ein Gymnasium krempelt sich um" . Reinhard Kahl im Gespräch mit den beiden Schulleitern Claudia Langer und Günther Schmalisch.

Aufzeichnung der Vernstaltung

Sie ist wohl eine der derzeit eigenwilligsten Schulen in Deutschland: das Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen.
Als man Schulen noch Anstalten nannte, sollten die Räume Respekt einflößen und das Mobiliar sollte das Stillsitzen sichern. Dann gab es eine Zeit, in der Lernfabriken gebaut wurden. Da wurden die Schüler häufig in einer Art Container untergebracht und selbst wie Fässer mit Stoff gefüllt. Was passiert, wenn man die Schule zur Lernlandschaft umbaut?

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Theater träumt Schule München 2013
16.01.2013: "Ohne Gefühl geht gar nichts" . Ein Vortrag mit Professor Dr. Gerald Hüther, Einführung und Moderation Reinhard Kahl.

Nach einer Art pädagogischem Reinheitsgebot ist Lernen ein neutraler Akt der Informationsvermittlung. Dann wundert man sich, dass „der Stoff“ an vielen Schülern abgleitet und das meiste bald wieder vergessen ist. Tatsächlich lernen Menschen, was ihnen unter die Haut geht. Gute Pädagogen wussten das immer schon. Neurobiologische Forschungen können es nun erklären. Denn das Gehirn, so der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther, ist ein soziales Organ. Emotionen verbinden die Menschen untereinander und mit der Welt. Ohne sie geht gar nichts!

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