Von Harald Welzer 6.Dezember 2009
Man sagt es ungern so kurz vor Weihnachten, aber so viel Probleme mit der Zukunft wie heute gab es in Europa und speziell in Deutschland schon lange nicht mehr.
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Von Reinhard Kahl. 17. November 2009
Das Zivilisationsniveau der meisten deutschen Hochschulen und Schulen liegt weit unter dem Standard. Und es mangelt an Kreativität und Spielräumen.
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Faszination Wissen "Forsche oder Porsche" des BR Fernsehens
Investiert wird derzeit mehr in Kaufkraft als Geistesstärke. Banken wie der Hypo Real Estate greift der Staat mit rund 102 Milliarden Euro unter die Arme, der Autoindustrie mit fünf Milliarden Euro. Und was ist mit dem deutschen Bildungssystem? Da tritt der Staat eher auf die Bremse statt aufs Gaspedal. Video ansehen
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Gedanken zur Zeit 28. Juni 2009 - Reinhard Kahl
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Ein Studie, erhoben im Auftrag der Bundesregierung und erschienen in diesem
Frühjahr, kommt zu dem Ergebnis, Studenten in Deutschland seien heute so
„labil und teilnahmslos“ wie nie zuvor.
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Hat der Streit um G 8, das um ein Jahr verkürzte Gymnasium am Ende eine reinigende Wirkung auf unsere Schulen? Bildungsministerin Annette Schavan meint: Weniger ist in der Bildung häufig mehr.
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Die Politik betreibt ein Schulsystem der organisierten Verantwortungslosigkeit. Mit katastrophalen Ergebnissen. Dabei finden sich längst herausragende Schulen im bestehenden System. taz-Autor Christian Füller hat ein Buch dazu geschrieben und ruft zur pädagogischen Revolution auf.
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"Wer die Pisa-Sieger verstehen will, muss sich nicht die Schulen, sondern die Politik des nordischen Landes anschauen", folgerte DIE ZEIT aus einem Interview mit der Anne Overesch.Die Bildungswissenschaftlerin verglich Bildungspolitik und das gesellschaftliche Grundverständnis in Finnland und Deutschland.
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"Wir sind der letzte Dreck" - Endstation Hauptschule?" ein Fernsehbericht bei Panorama Die Fünftklässler der Hauptschule Ganderkesee haben einen ganz besonderen Namen: Schneewittchen und die sieben Zwerge. Es sind nämlich nur acht Schüler, ein Mädchen und sieben Jungs. |
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ARD-Moderator Reinhold Beckmann hat mit seiner Brandrede gegen den Schulstress seiner Kinder auf dem Gymnasium eine Debatte zu einem Problem losgetreten, das viele Eltern und Pädagogen schon lange anprangern. Eine kleine Presseschau, ein Lösungsvorschlag von Reinhard Kahl und eine Einladung zur Diskussion ... |
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Schulstress, Turboabi, verkürztes G8-Abi ... Die Anfang 2008 entbrannte Debatte ist für viele Beteiligte nicht neu. Schon Anfang 2004 veröffentlichte Edda Georgi 40 Argumente für eine sofortige Aussetzung der Schulzeitverkürzung an den Gymnasien. |
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"Kinder sollten in der Schule viel Welt kennenlernen" Ein Gespräch mit der Lausitzer Rundschau vom 19. Januar 2008. |
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Enja Riegel, ehemalige Direktorin der Helene-Lange-Schule, gründet den privaten "Campus Klarenthal". Eltern empfiehlt sie, gegen die staatliche Schulpolitik zu protestieren.
Ein Interview mit AdZ-Gründungsmitglied Enja Riegel in der Frankfurter Rundschau.
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Der Konstanzer Bildungsforscher Helmut Fend fasst in der ZEIT vom 3. Januar 2008 das Ergebnis seiner Langzeitforschungen zusammen. Gegen den Einfluss des Elternhauses scheint in Deutschland die Schule nicht anzukommen: "Selten hat mich das Ergebnis meiner Forschungen so überrascht und enttäuscht wie diesmal: Die Gesamtschule schafft unterm Strich nicht mehr Bildungsgerechtigkeit als die Schulen des gegliederten Schulsystems - entgegen ihrem Anspruch und entgegen den Hoffnungen vieler Schulreformer, denen ich mich verbunden fühle." |
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Weitere Ergebnisse der Pisa-Studie sind durchgesickert. Die Reaktionen sind hysterisch und passen zum deutschen Bildungskrieg.
von Reinhard Kahl für DIE ZEIT 49/2007
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Schluss mit dem Streit! Wie Deutschlands Schulsystem reformiert werden muss – ein Aufruf Ein Aufruf für eine zweigliedriges Schulsystem in DIE ZEIT vom 22.11.2007. |
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Offener Brief an die Kultusministerkonferenz Als engagierte Bürgerinnen und Bürger und als verantwortliche Pädagoginnen und Pädagogen stellen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Experten-Tagung „Demokratische Grundschule“ an der Universität Siegen fest: Die öffentliche Diskussion über die Qualität der Schule und ihre Probleme wird zurzeit einseitig geführt. |
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In der aktuellen Presse: Tübigen will die Hauptschule abschaffen, die Österreicher wollen sie behalten. Und Kriminologe Pfeiffer zeigt, dass es an zusammengelegten Schulen weniger Gewalt gibt. |
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Das Weltklimaspiel: „Cooling down!“
von Dr. Otto Ulrich
Das Weltklimaspiel: "Cooling down!" steht für einen spiel-didaktischen Ansatz, der so etwas wie "Weltbewußtsein" durch den Prozeß des Spielens entstehen lässt.
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Frei-öffentliche Schulen als Gestaltungsräume für Educational Entrepreneurship von Ludwig Paul Häußner Zusammenfassung: Das Verhältnis von Schule, Wirtschaft und Gesellschaft kann aus einer sozialorganischen Perspektive zukunftsweisend weiter entwickelt werden. Dabei gilt es den im Grundgesetz verankerten Bildungsföderalismus gegen Tendenzen zu einem Bildungszentralismus zu verteidigen. Genau so ist das gewordene Bildungswesen mit seinem Zentralismus auf Länderebene zu hinterfragen. In diesem Zusammenhang sind die „Grenzen der Wirksamkeit des Staates“ (W. v. Humboldt) im Hinblick auf das Bildungswesen neu zu bestimmen. Was ist zu unternehmen? |
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Monatlich präsentiert das Deutsche Jugendinstitut (DJI) ein Schwerpunktthema auf seiner Website. Im Juli 2007 stehen die Hauptschulen in Deutschland im Mittelpunkt. Das DJI begleitet seit 2004 in einer Längsschnittstudie SchülerInnen auf dem Weg von der Hauptschule in die Arbeitswelt. Nun werden die Zwischenergebnisse zusammengetragen. Und siehe da: Neben einigen erfüllten Erwartungen widersprechen die Ergebnisse auch gängigen Vorurteilen. |
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Martin Spiewak schrieb ein Dossier für DIE ZEIT vom 12.07.2007 über den "Schulkrieg von Fehmarn", die politischen und gesellschaftlichen Debatten und die pädagogische (Um-)Gründung einer Inselschule.
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Anfang Mai machte ein Brief von knapp 100 Schulleitern in Baden-Württemberg an den Kultusminister Schlagzeilen. Sie forderten darin ein Ende des gegliederten Schulsystems und kritisierten die aktuelle Bildungspolitik in Baden-Württemberg. Auf der Homepage der Initiative länger gemeinsam lernen Baden-Württemberg sind inzwischen neben dem Brief auch Reaktionen und Hintergründe dokumentiert. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich in einer Liste von Unterstützern einzutragen. |
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Radiofeature von Armin Himmelrath und Britta Mersch Der Deutschlandfunk sendete die 20minütige Sendung in seiner Reihe "Hintergrund Politik" am 03.07.2007. Sowohl das Manuskript als auch die Sendung selber als mp3-Datei (4,2mb) sind auf der Website des Deutschlandsfunks dokumentiert. Befürworter und Gegner der Hauptschule kommen zu Wort, insbesondere Ernst Rösner , Bildungsforscher am Institut für Schulentwicklungsforschung an der Universität Dortmund, und Helmut Rau , CDU-Kultusminister in Baden-Württemberg. Die Hauptschule kämpft seit Jahren mit einem schlechten Image. In den Medien ist sie als Restschule verschrien, für viele Lehrstellen reicht der Hauptschulabschluss als Grundqualifikation nicht mehr aus. Und bei der Anmeldung für die weiterführenden Schulen fällt die Wahl der Eltern deshalb immer seltener auf die Hauptschule. Ist diese Schulform damit am Ende? weiterlesen beim Deutschlandfunk |
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