| Schöner lernen |
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General-Anzeiger vom 21.3.2009 von David Rott Die Milliarden des Konjunkturpakets könnten Deutschland nach Ansicht eines des bekanntesten Schularchitekten zu schöneren Schulen verhelfen. „Sie müssen zu einem Lebensraum werden“, sagte der Architekt und Design-Professor Peter Hübner in Münster. Dort begann gestern der Konvent „Der dritte Pädagoge“ zur Zukunft der Schule mit 450 Wissenschaftlern, Pädagogen, Politikern und zahlreichen Stiftungen. Schwerpunkt der Veranstaltung ist eine Fachdiskussion über die pädagogische Bedeutung von Schulgebäuden für den Lernerfolg von Schülern. „Der Schlüssel zu einem guten Schulgebäude ist die Beteiligung aller Menschen“, sagte Hübner. Die Jugendlichen wollten einen individuellen Lernort mit vielen Ecken, Nischen und Podesten. „Sie wollen Abenteuer.“ Schulen sollen nicht durch Wände und Türen begrenzt werden. „Jede Schule braucht ein persönliches Programm.“ Der 69 Jahre alte Architekt war Professor für Baukonstruktion und Entwerfen in Stuttgart und ist bundesweit profiliert. Seit 25 Jahren gestaltet er Konzepte für neue Schulen und setzt sie in die Tat um. „Schulen machen bei Kindern viel kaputt. Da muss man auf die Barrikaden gehen“, sagte Hübner. Durch die beinahe neun Milliarden Euro aus dem aktuellen Konjunkturpaket, die in Bildung investiert werden sollen, sieht Hübner aber eine Chance für neue Ideen und Konzepte. „Man muss sich entscheiden, was man will: Entweder eine zukunftsfähige Pädagogik oder den Status quo“, sagt Hübner. |
