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| Sara Luig berichtet: Design Thinking - Folge 9 |
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Test your idea
Wir präsentierten ein Rollenspiel, um die Idee zu erklären. „Stellt euch vor, ihr seid in einem kleinen Dorf, irgendwo in Sachsen. Am Bahnhof steht ein verlassenes Gebäude mit der Aufschrift: Wie würdest du dieses Gebäude füllen? Zwei Chormitglieder sagen: Hey, hier könnten wir Proberäume einrichten. Die Theatergruppe sagt: Ein Kostümverleih!“ "Jugend unternimmt" könnte also anhand eines konkreten Projekts, wie der Einrichtung neuer Proberäume, Aspekte wie Finanzplanung und Projektmanagement an die Nachwuchsgeneration vermitteln.
Je konkreter die Idee wurde, desto schwieriger wurde auch der
Prozess. Was motiviert junge Vereinsmitglieder, ein Projekt für ihren
Verein zu erfinden? Wir entwickelten drei A4-Blätter mit drei Fragen:
1. Was sind eure Bedürfnisse/die Bedürfnisse des Vereins?
PS: Die Präsentation ist übrigens, wie jegliche Kommunikation an der d.school, auf Englisch. Denn Teilnehmer kommen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Ländern wie Brasilien oder Australien. Der nächste Design Thinking Basic Track beginnt am 23. Oktober 2012. Wer sich bewerben möchte, kann das noch bis zum 31. Juli 2012 tun. So sieht eine Protytyp-Präsentation aus: PDF der Präsentation des Prototyps Wer neugierig geworden ist und vielleicht selbst mal an der d.school studieren möchte, kann sich bewerben unter: http://www.hpi.uni-potsdam.de/d_school/studium/bewerbung.html?L=0 |

Letzte Woche hatten wir eine sehr produktive Ideenphase für unseren externen Projektpartner. Um zu überlegen, wie wir Jugendliche langfristig an den Verein binden können, suchten wir nach einer Analogie. Wie würde Greenpeace vorgehen, um neue Mitglieder zu gewinnen, oder IKEA? So kamen wir auf Ideen wie die IKEA Family Card oder den typischen
Greenpeace Straßenstand als neue Strategien für "Jugend unternimmt".
Einfälle, die uns bei dem Gedanken an "Jugend unternimmt" allein sicher
nicht gekommen wären.
Am Abend des nächsten d.school Tages stellten wir den ersten
Prototypen unserer besten Idee vor: Jugendliche nicht in der Schule,
sondern über ihren Verein dazu motivieren, unternehmerisch zu handeln.
Soweit zur Idee. Doch wollen Jugendliche sich überhaupt im Verein
engagieren? Haben die Vereine Interesse daran, der nächsten Generation
organisatorische Abläufe des Vereins zu vermitteln? Wie würde ein Flyer
aussehen, der an die Vereine geschickt wird?
Und wiederum entwickelten wir einen Prototyp, um unsere Idee fassbar zu machen (s.