| zur Lippe, Rudolf |
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Mit seiner „Naturbeherrschung am Menschen“ (2 Bde., 1974, bzw. 1985) hat er gesellschaftstheoretisch, sozialpsychologisch, aesthetisch die Bedingungen der Leiblichkeit und der Sinneswahrnehmung in der europäischen Moderne analysiert; in seinem „Sinnenbewusstsein“ (2 Bde., 1987, bzw. 2001) hat er die naturwissenschaftlichen, psychologischen und sozialgeschichtlichen Grundlagen einer „anthropologischen Aesthetik“ und deren Umsetzung in Alltag, Kunst und Transzendenz herausgearbeitet. Zur Zeit schreibt er an einer Philosophie der Bewegung und des Wandels.
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Prof. Rudolf zur Lippe, Kloster Hude und Berlin. In seine Lehre der „Philosophie der Lebensformen“ bezieht er schon seit 30 Jahren „leibpraktische Denkübungen“ ein. Er ist Ökonom, Künstler und Ausstellungsmacher, entwarf ein Ensemble von Ausstellungen zu dem „Körper erstes Werkzeug der Kulturen“. Er initiierte die „Karl Jaspers Vorlesungen zu Fragen der Zeit“ mit herausragenden Gästen aus vier Kontinenten für das seine private Stiftung „Forum der Kulturen zu Fragen der Zeit“ eine Fortwirkung ermöglichen soll, inzwischen besonders für das Humboldt Forum in Berlin.