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Nach einem freundlichen Empfang konnten sich alle Teilnehmer in den vier Klassenräumen umschauen. Die Räume dienen gleichzeitig als Klassenräume für die einzelnen Jahrgänge als auch als Lernwerkstätten mit unterschiedlichen Materialien für Lesen, Schreiben, Rechnen und Sachkunde. So konnten Fragen individuell geklärt werden. (Vielen Dank auch für Eure freundliche Bewirtung!)
Im Anschluss zeigte das Team der Schule im Plenum eine Präsentation, wobei es zu einer fruchtbaren Diskussion und gegenseitigem Austausch kam. Ein allgemeines Protokoll lässt sich wegen dieser individuellen Schulbesuchsgestaltung also nicht erstellen. Hier zumindest einige Punkte, die mir persönlich sehr interessant und vorbildlich erscheinen:
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das vierköpfige Team der Schule arbeitet konstruktiv zusammen, gemeinsame Fortbildungen stärken sie dabei
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durch die Freiarbeit der Schüler in den verschiedenen Lernwerkstätten, kennen alle LehrerInnen alle Schüler, was einen Austausch über die Einzelnen ermöglicht
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anstelle von Konkurrenz untereinander gibt es ein fruchtbares Miteinander zum Wohle der Entwicklung der Schule
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Schwierigkeiten entstehen durch die schwer kalkulierbare Schulpolitik (unvorhersehbare Abschaffung von Feuerwehrstellen, Streichung von Stundendeputaten)
- die Schule wünscht sich größere Planungssicherheit und Selbstverantwortung auch bei der Besetzung von Stellen
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unkalkulierbar ist im Augenblick eine drohende Schließung durch Mindestgrößen und Schulbezirke („Gestattungsanträge“ – interessant, dass die Verwaltung in jedem Bundesland ähnliche Hindernisse aufbaut), ca. ein Viertel der Schüler kommt aus anderen Schulbezirken
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das Lernen der einzelnen Kinder wird sorgfältig dokumentiert (Material auch zum Download auf der Homepage), begonnene Arbeiten müssen zu Ende gebracht werden, Übergaben erfolgen mit Hilfe eines Lerntagesbuches, in insgesamt vier Lehrer-Schüler-Eltern-Gesprächen pro Jahr wird über den Lernfortschritt berichtet, zeitlich ist das so organisiert, dass jeder Lehrer pro Woche zwei Gespräche führt
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die Ziele für die Kinder der einzelnen Klassenstufen sind deutlich sichtbar in jedem Klassenraum ausgehängt
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es gibt eine intensive Zusammenarbeit mit dem örtlichen Kindergarten: die zukünftigen Schulkinder hospitieren einmal wöchentlich in der Freiarbeit und Erstklässler begleiten diese zurück in den Kindergarten, um dort vorzulesen!
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der Tagesrhythmus umfasst Freiarbeit in den Lernwerkstätten (80 Minuten plus 10 Minuten Lerntagebuch), individuelle Übungszeit (40 Minuten) und Projektzeit, Frühstück und Pausen
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es gibt Klassenrat und Schülerkonferenz
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veränderte Kindheit ist auch in ländlichen Gebieten spürbar, ein Entwicklungsziel ist die Stärkung der sozialen Kompetenzen (evtl. Bensberger Mediationsprogramm, Kontakt über Ulla Püttmann aus der Regionalgruppe oder Theater (PH Heidelberg: Forumtheater) zur Bearbeitung von Konfliktsituationen)
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die Schule arbeitet eng mit Eltern zusammen, z.B. beim täglich angebotenen gesunden Frühstück in der Schule, bei Ausflügen etc.
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der Schulträger finanziert eine Grundausstattung mit Notebooks für die ganze Schule
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konzeptioneller Ausgangspunkt sind Lernwerkstätten, Impulse erhält die Schule durch die jährlichen Lernwerkstätten-Tagungen, Verbund der europäischen Lernwerkstätten (VeLW e.V., Homepage: www.velw.org, die nächste Tagung findet im September 09 statt)
Die Zeit verging wie im Flug und so musste der Bericht von der AdZ-Veranstaltung „Theater träumt Schule“ in Freiburg vom 20.-21.6.09 auf das nächste Treffen am 21.September 2009 verschoben werden. Dann auch wieder der vereinbarte Rhythmus mit Vorsteller und Aufsteller…
Bitte notiert schon einmal den nächsten Termin, Treffpunkt ist voraussichtlich in Schwetzingen, Einladung mit genaueren Infos folgt.
Homepage: www.kleine-schule.de
Protokoll: Anja Rasche
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