Protokoll des 1. AdZ Regionaltreffens in Berlin Drucken

Lieber Reinhard,

das Berlin-Treffen fand - um mal ganz frattonisch zu beginnen - in sehr ansprechenden Räumen in einer alten Fabriketage statt, ein geschmackvoll rhythmisiertes Großraumbüro mit Küche. Und einem Nebenraum, da saßen wir. Es kamen zur großen Überraschung selbst der Einladenden etwa fünfzig zumeist Bregenz-Pilger. Eine bunte Mischung aus Pädagogen aller Alters- und Berufsgruppen, aber auch Menschen mit anderen Wurzeln oder neuen Ausrichtungen: Wirtschaft, Medien, Gesundheitssektor u.a..

Der Wunsch zur Fortführung in Bregenz begonnener Gedanken, Wünsche, Visionen und Gespräche war groß, die Themenvielfalt auch. Und so haben wir uns nach einer Vorstellungsrunde - die Sinn machte, denn es war erstaunlich, wie viele Kompetenzen und Ideen auf viele Köpfe verteilt im Raum waren - und nach dem Festlegen der open-space-ähnlichen Spielregeln auf verschiedene Arbeitsgruppen verteilt: Raumgestaltung, Schule und Zukunft, Magret-Rasfeld-möchte-euch-treffen...ganz unterschiedlich und sehr schnell entstanden. Notwendigerweise war das noch suchend und tastend und trotzdem ging es schon gleich ganz gut zur Sache und die ersten Visitenkarten gingen hin und her. Ulrike Kegler war dort, eben Margret (Rasfeld), Christine Ordnung (aus dem Jesper Juul Team), Karin Babbes Mann,  ... Holthus (den ich sehr mag, aber dessen Namen ich immer vergesse) - einige bekannte Gesichter jedenfalls. Aber auch eine Gerade-nicht-mehr-Referendarin und eine junge Studentin auf der Suche nach einem Praktikumsplatz, die beide gleich die Gelegenheit nutzten, ihre Bedürfnisse kundtaten und beide gleich mit Angeboten versorgt wurden. Super!

Die Abschlussrunde war immer noch nahezu komplett trotz Überschreitung des Zeitlimits, also ein gutes Zeichen. Die Stimmung war, denke ich, gut und offenbar war die Allgemeinheit ganz auf Kontinuität eingestellt. Und so findet das nächste Treffen (direkt nach Winterferien und Filmfestspielen) am 24. Februar statt, in den gleichen Räumen. Dann nochmal zunächst in der großen Runde, diesmal mit klareren Vorstellungen und Bedürfnissen, um gleich darauf in Arbeitsgruppen loszulegen, die sich dann regelmäßiger treffen könnten.

Herzliche Grüße

Gritje Zerndt



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