Protokoll der 2. Sitzung der adz - Regionalgruppe „RheinMain“ am 1.2.2010 in Wiesbaden Drucken

Trotz heftigen Schneefalls und entsprechender Verkehrsbedingungen kamen am Montag, den 1.2.2010 achtzehn Personen zum  2.  Regionaltreffen “RheinMain“ des adz in die Kultur- und Bildungsstätte Schloss Freudenberg nach Wiesbaden.

Bereits im Vorfeld hatten uns allerdings zahlreiche Absagen interessierter Personen mit Hinweis auf die angekündigten Witterungsverhältnisse erreicht.

Zu Beginn begrüßte Irene Wurst für das Team der Kultur- und Bildungsstätte Schloss Freudenberg die Gäste, entschuldigte nochmals die kurzfristige Absage des ursprünglich für November geplanten Termins aufgrund ihrer Erkrankung  und erläuterte dann kurz die Arbeit der Einrichtung und den für die Einrichtung zentralen Begriff des  „Erfahrungsfelds“. (siehe hierzu im Internet: www.schlossfreudenberg.de )

Michael Koch führte zur Erinnerung nochmals mit einem Kurzstatement ein, wie die Idee zur Gründung einer Regionalgruppe „RheinMain“ zustande kam, wie die 1. Sitzung (Gründungssitzung) in Offenbach verlief, welche Interessen sich dort als Themengegenstände abzeichneten und welchen Charakter die adz-Regionalgruppe als ein sich selbst organisierendes und selbst beauftragendes Forum haben könne.

Die bedeutet auch, dass sich bei entsprechendem Interesse Personen zu thematischen Untergruppen zusätzlich treffen können, um somit konzentrierter und kontinuierlicher zu einzelnen Themen arbeiten oder sich austauschen zu können. Diese Untergruppen können sich selbständig bilden, sollten aber der Regionalgruppe dann Rückmeldungen über ihre Treffen geben, damit die Ergebnisse oder Themen und Fragestellungen allen RegionalinteressentInnen  zukommen können. 

Derzeit umfasst die Verteilerliste 59 Email-Adressen und erreicht somit über 70 Personen.

 

Ablauf und Programm des Abends

Irene Wurst erläuterte dann den bereits bei der 1. Sitzung  angedachten Ablauf des Abends, d.h. sich über die „Open Space – Methode“ nochmals zu einzelnen Themen zu finden und auszutauschen.

Regina Eva Hofbaur stellte daraufhin kurz die Open-Space Methode vor und moderierte die darauf folgende Sammlung von etwaigen Themen.

Genannt wurden dabei:

  • Unterrichtentwicklung, Schulentwicklung, Schulveränderung. Erfahrungsaustausch, wie gehen einzelne Schulen vor, welche Stolpersteine gibt es, Teamentwicklung (1 x votiert)
  • Individualisierter Unterricht, Lern- und Lebensbegleitung, ganzheitlicher Fokus (1 x votiert)
  • Was müssen wir heute jungen Menschen mit geben, damit sie in der Lage sind, ihre Probleme von morgen lösen zu können (2 x votiert)
  • Wie kann eine Gesellschaft und Wirtschaft realisiert werden, in der soziale und ökologische Vernunft Chancen haben. Jungens unterstützen bei ihrer Suche nach „männlicher Identität“. (3 x votiert)
  • Wie kann Differenzierung im Unterricht bei 32 Schülern in einer Klasse funktionieren?! (1 x votiert)
  • Netzwerken: wen möchten Schulen als Partner haben ( kein Votum)
  • Zusammenarbeit von LehrerInnen im Lehrerzimmer und darüber hinaus. Wie Raum und Zeit für mehr Zusammenarbeit organisieren? (1 x votiert)

Aus den 7 Interessensnennungen wurden dann 3 Arbeitsgruppen gebildet, die bis 20:55 tagten. 

 

Die 3 Arbeitsgruppen

Die Gruppe 1 setzte sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Differenzierung auseinander und würde hier auch gerne künftig weiterarbeiten, möchte sich dabei aber dann auf einzelne Punkte eher konzentrieren.

Uwe Brecher wies auf eine Veranstaltung in Cochem am 25.2.2010 zu diesem Thema hin:

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Bildungstag "Heterogenität und Differenzierung"
Donnerstag, 25. Februar  2010, Hauptschule Cochem/ Realschule Cochem / Gymnasium Cochem


Programm

09.00 Uhr    Eröffnung und Begrüßung: Schulleitungen, Johannes Müller, Landesvorsitzender des VBE       
09.15 Uhr    Umgang mit Heterogenität -  zur Planung differenzierter Lernarrangements
Aspekte des Umgangs mit Heterogenität
►    Klärung: Heterogenität
►    Umgang mit Heterogenität
o    rechtliche und administrative Vorgaben
o    lerntheoretische Erkenntnisse
►    Unterrichtsprozessgebundene Differenzierung
►    Differenzierte Leistungsüberprüfung
- Impulsreferat mit anschließender Diskussion -    Dr. Thomas Cohnen, IFB Speyer      
10.30 Uhr    Kaffeepause          
11.00 Uhr     Die Praxis der Differenzierung im Unterricht ( I ) - Workshops –
Workshops für:
►    Deutsch (Dr. Thomas Cohnen, IFB Speyer/N.N.)
►    Mathematik (Uwe Brecher, Wiesbaden)
►    Naturwissenschaften (Dr. Karl-Wolf Hoffmann, Frankfurt/M.)
►    Englisch I (Ingrid Springer, Koblenz)
►    Englisch II (Heidi Schmitt-Ford, Bad Kreuznach)
►    Gesellschaftswissenschaftlicher Bereich    (N.N. /N.N.)
12.45 Uhr    Mittagspause          
14.00 Uhr    Die Praxis der Differenzierung im Unterricht ( I I )

- Fortsetzung / Wechsel der Workshops –   
15.45 Uhr    Reflexion der Workshop-Ergebnisse, Moderation: Jürgen von Randow
16.30 Uhr    Feedback zur Tagung und Schlusswort, Schulleitungen, Jürgen von Randow, stellv. Landesvorsitzender des VBE

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Die zweite Gruppe setzte sich u. a. mit der Frage auseinander, was junge Menschen für ein gelingendes Leben und für die Bewältigung der Anforderungen in Zukunft benötigen. Ist Bildung alles und was meint Bildung konkret. Was ist abzuleiten für die Professionalität von PädagogInnen? Was sind hier Parameter neben Fachlichkeit und Methodik (z. B. Empathievermögen, Haltung, Personality, die Fähigkeit Feuer zu entfachen).
Weitergearbeitet werden könnte u. a. an den Fragen „was bedeutet dies für Schule, Kinder- und Jugendarbeit, geschlechtsspezifische Arbeit.

Die  dritte Gruppe arbeitete an der Fragestellung, was Jungens brauchen.
Für Interessierte hier einige Links:
http://www.neue-wege-fuer-jungs.de/
http://www.kraftprotz.net/
http://www.jungenarbeit-online.de/content.jsp?kontext=main&auswahl=null
http://www.jungenpädagogik.org/

Angeregt wurde weiterhin, dass bei den Treffen zukünftig die Möglichkeit eines offenen Materialtisches besteht.
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Im Anhang eine Einladung zum 3. Bundeskongress Räume, Zeiten, Medien – Kompetenzen entwickeln an freien Lernorten/Osnabrück 24.2.2010

Nächstes Treffen


Das nächste Treffen der adz-Regionalgruppe RheinMain findet an der Helene Lange Schule in Wiesbaden statt. Themen wären neben einer  Vorstellung der Helene Lange Schule u. a. die Auseinandersetzung mit dem Thema „Stellenwert kultureller Praxis in der Schule(ntwicklung)

3.  Treffen der adz-Regionalgruppe RheinMain
Ort: Helene Lange Schule, Langenbeckstraße 6 - 18, Wiesbaden
Datum:  Montag, den 15. März 2010   Zeit: 18:00 Uhr – 21:00 Uhr

Website der Schule: www.helene-lange-schule.de
Detaillierte Wegbeschreibung abrufen per Internet:

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Protokoll: Michael Koch


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