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Produktionsschulen – dem Lernen und Arbeiten Sinn geben Drucken

Das Schulsystem in Deutschland mit seinen hoch entwickelten Selektions-mechanismen lässt Tausende Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen und kulturell benachteiligten Schichten nahezu chancenlos bleiben. Ein Bildungssystem, das die kulturellen und sozialen Voraussetzungen der Individuen so wenig zum Ausgangspunkt des Lernens macht wie in Deutschland, reproduziert soziale Ungleichheit und wirkt damit verheerend auf die Verteilung von Lebenschancen.

Produktionsschule ist ein Lernort, an dem Arbeiten und Lernen sich gegenseitig bedingen. Junge Menschen machen in Produktionsschulen Lernerfahrungen an "sinnbesetzten Gegenständen" (Produktion und Dienstleistungen). Im Mittelpunkt steht eine sehr hohe Praxis- bzw. Handlungsorientierung aller Lernprozesse.
Die Produktionsschulen wollen mit ihrem Lernkonzept einen Beitrag zur Über-windung von Bildungsarmut leisten. Sie sind Schulen der zweiten Chance und verstehen sich in erster Linie als ein Angebot an Systemverlierer, die nicht über die notwendigen Basiskompetenzen verfügen, um auf dem Erwerbsarbeits- und Ausbildungsmarkt zu bestehen.
Für welche Jugendliche sind sie ein Angebot? Was bringt diese Jugendlichen weiter? Welche Wirkungen erzielen Produktionsschulen und welche Erfolge haben sie?

Wie entwickeln sich die Produktionsschulen dabei selbst weiter?

Der zweite Themenstrang betrifft die Kultur der Bildungsinstitution. Produktionsschulen sind ein Antwortversuch auf wunde Punkte des deutschen Schul- und Berufsausbildungssystems.

Was können andere Schulen und Einrichtungen von und an den Erfahrungen der Produktionsschulen lernen?

Schließlich:Welche Rolle könnten Produktionsschulen in einer vielfältigeren Bildungslandschaft spielen?

Dieser Workshop wird durch eine Unterstützung der ZEIT-Stiftung ermöglicht.




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