Pädagogen-Konvent in Münster: "Schule muss ein faszinierender Ort sein" Drucken

Münstersche Zeitung am 21.03.2009 von Tobias Wesselmann

450 Pädagogen beraten an diesem Wochenende in Gievenbeck, wie man Schule zu einem besseren Ort des Lernens machen kann. Die Grundthese lautet: Kinder brauchen ein Basislager.

"Kinder brauchen ein Basislager": Etwa 450 Pädagogen aus ganz Deutschland diskutieren in Münster die Rolle der Architektur in der Bildung.

Pädagogen: Das sind erstens Erwachsene und  zweitens für Kinder auch andere Gleichaltrige, mit denen sie im Austausch stehen und von denen sie etwas lernen. Auf einen dritten „Pädagogen“ liegt der Fokus an diesem Wochenende in der Gievenbecker Wartburg-Grundschule: die Architektur von Schulen und Kindergärten.

"Kinder brauchen ein Basislager"

„Auf Expeditionen suchen die Kinder das Unbekannte, und sie brauchen ein Basislager“, sagte der Mitgründer und Vorsitzende des „Archivs der Zukunft“ (adz), Reinhard Kahl. „Die Schule muss ein faszinierender Ort werden, zu dem die Kinder gerne gehen.“ Dabei spielten Räumlichkeiten und Architektur eine zentrale Rolle.

Das adz-Netzwerk wurde 2007 mit dem Ziel gegründet, „der pädagogischen Praxis in Deutschland eine Stimme zu geben“.1300 Mitglieder, Einzelpersonen und Institutionen, wirken mittlerweile im Verein zusammen. Dem Aufruf zum interdisziplinären Konvent sind 450 Teilnehmer – Pädagogen, Architekten, auch Biologen – gefolgt, die an diesem Wochenende am Diskussions- und Seminarprogramm teilnehmen. Am Ende soll ein „Münsteraner Manifest“ zum Dritten Pädagogen ausgearbeitet sein und verbreitet werden.




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