| Mit Schülern die Welt verbessern? Wie man im Unterricht an das Bedürfnis nach Sinn anknüpft |
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Um dauerhafte Einsatzmotivation bei Schülern zu sichern, muss man sich fragen, was Menschen zum nachhaltigen Handeln bewegt. In Anlehnung an Maslow kann man das Bedürfnis nach Sinn als wesentlicher Faktor hervorheben. Wenn Schüler das Gefühl bekommen, dass ihre Lernaktivitäten sich positiv auf ihre eigenen Lebenschancen auswirken, wenn sie im Idealfall spüren, dass sie insgesamt „die Welt“ wenn auch im Kleinen, verbessern, so kann man mit ihrem dauerhaften Einsatz rechnen. Als Lehrer ist es günstig, wenn man Problemfelder ausmacht, die kollektiv angegangen werden können, und den Schülern das Lösen der identifizierten Probleme als Projektziele anbietet. Die Lösung der Probleme setzt die kollektive Konstruktion von problemrelevantem Wissen voraus. Das alles kann nur mit Hilfe des Internets geschehen, zumal wenn nicht nur die Lernergruppe sondern auch externe Partner national oder international einbezogen werden sollen. Allerdings: damit die Kommunikation zwischen den Partnern befriedigend verläuft, müssen bestimmte Basics eingeschliffen werden: hohe Reaktionsgeschwindigkeit auf Mails und sonstige Einträge, Beherrschung der Foren- und Wikiarbeit, emotionale Gelassenheit (denotativer Kommunikationsstil). Als Modell für die strukturelle Organisation wird das Gehirn gewählt, indem Menschen metaphorisch als Neurone definiert werden, die interagieren und Problemlösungen als Emergenzen generieren.
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