|
| Löwenhaus: Jugendliche helfen Kindern |
|
|
Das Projekt richtet sich an Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, die auf Grund ihres sozio-kulturellen und sozio- ökonomischen Umfeldes (hohe Arbeitslosigkeit, HartzIV- Empfänger/innen in den Familien) benachteiligt sind. Sie besuchen die Schule sehr unregelmäßig und zeigen Verweigerungstendenzen im Hinblick auf sog. Schlüsselqualifikationen. Sie sind sehr häufig sich selbst überlassen und unterliegen keinerlei sozialer Kontrolle. Diese Kinder sollen (wieder) befähigt werden, (wieder) für sich selbst die (altersgerechte) Verantwortung zu übernehmen, indem nach der Schule in einen regelmäßigen Tagesablauf eingebunden werden. Dabei sind ihnen die Jugendlichen der Schule Bunatwiete/Maretstraße behilflich: Das Löwenhaus in Hamburg-Harburg wurde im Sommer 2006 eröffnet. Im ersten Jahr konnten mehrere Partner für das Projekt gewonnen werden. Aber das Löwenhaus war auch gezwungen, seinen Standort zu wechseln, nachdem sich Nachbarn und Behörden an Kinderlärm und Essensgeruch gestört hatten. Für 2007 plant der ASB zusätzliche Löwenhäuser in vier weiteren Stadtteilen Hamburgs. Links
|

Mitten in einer reichen Großstadt wie Hamburg gibt es eine ständig steigende Zahl von Kindern, die immer mehr verwahrlosen, stellte der Arbeiter-Samariter-Bund 2006 fest. Und initiierte das Löwenhaus, das Kindern Mittagessen, Hausaufgabenhilfe und Freizeitaktivitäten anbietet. Das Besondere: Nicht (nur) Sozialpädagogen, sondern ältere Schüler betreuen die Kinder.