| Kongress 2011 - Programm Beiboote |
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Vor und nach dem Hauptprogramm unseres Kongresses „Arche Nova – Die Bildung kultivieren“ machen Beiboote fest. Sie bringen zusätzliche Zeit für Workshops, die einen halben Tag oder auch etwas länger dauern dürfen. Durch sie wird dennoch die gesamte Kongresszeit nicht für alle Teilnehmer gedehnt - was für viele die Teilnahme, zumal unter den weit Gereisten, fraglich gemacht hätte.
Die meisten Beiboote sind für Kongressteilnehmer – und nur für die sind sie da – kostenlos. Alles Weitere geht aus dem Katalog der Beiboote in dieser Ausgabe hervor.
Orientierung und Gelassenheit im Umgang mit Unterschiedlichkeit - (Beiboot 1)Der Schulleiter und Kommunikationstrainer Armin Sieber zeigt einen Weg, wie im (Schul-)Alltag Komplexität verstanden und Leichtigkeit gefördert werden kann.
Nach einer gemeinsamen Einführung steht dieser Teil für eine offene, kooperative Werkstatt zur Verfügung mit dem Ziel, dass möglichst viele konkrete und umsetzbare Ideen entstehen, die nach Möglichkeit allen Teilnehmenden zur Verfügung gestellt werden.
Unikate statt Kopien - Schulen bauen und umbauen - (Beiboot 2)Ein Workshop mit den Architekten Peter und Olaf Hübner, Christoph Forster und Christian Remes, (Büro plus+bauplanung, Neckartenzlingen)Der Architekt und Professor Peter Hübner und seine Kollegen haben viele Schulen gebaut. Schulen, die freundliche und einladende „Dritte Pädagogen“ sind. Lernlandschaften wie zum Beispiel die Ganztagsgesamtschule in Gelsenkirchen. Und so wie diese Schulen, sind auch die Workshops mit Peter Hübner und seinen Kollegen Unikate und tatsächlich ein Erlebnis. Das kann auch gar nicht anders sein, weil doch jedes Produkt auch ein Abbild der Denk-, Arbeits- und Verständigungsprozesse ist, die ihm voran gegangen sind. Und damit für diesen Prozess auch Zeit ist, laden Peter Hübner und seine Kollegen zu einem Beiboot ein, bevor der Kongress beginnt. Unter Anleitung der vier Architekten werden die Teilnehmer aus Ton, Pappe und Holz großmaßstäblich exemplarische Vorschläge für Räume entwickeln, die nicht dem Vorbild "Schule = Klassenkisten an Fluren" entsprechen, sondern Lernlandschaften gestalten. Das Arbeitsmaterial wird bereit gestellt. Die Entwürfe bleiben während des Kongresses im Garten & Café „Der Dritte Pädagoge“ stehen. Außerdem werden die Ergebnisse des Workshops fotografisch dokumentiert und allen Teilnehmern des Kongresses zugänglich gemacht. Auf dem Kongress wird Peter Hübner später auch einen Vortrag halten und diskutieren. Er und seine Kollegen sind da. Die ganze Zeit.
Hübners These: „Alle Kinder kommen neugierig und wissbegierig zur Welt. Es gilt dieses Potential wach zu halten und zu fördern. Die Lust am Lernen sollte in Lernlandschaften – in denen sie immerhin einen Großteil ihrer Kindheit und Jugend verbringen – erhalten, gefördert und kultiviert werden. Wie sollten solche Orte beschaffen sein, damit sie Wohlbefinden und Leistungsbereitschaft ermöglichen?
Den Lerngarten an der PH Rorschach besuchen! - (Beiboot 3)Sandra Kamm zeigt den Lerngarten mit dem aktuellen Thema „Steine“
Im Hof stehen nachgebaute, mittelalterliche Katapulte. Im Haus weisen Steine Spuren zur Erdgeschichte. Mit Feuersteinen wird gezündelt. Und es gibt gute Ideen: „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ (Goethe)
Denk- und Kreativitätsbarrieren überwinden - (beiboot 4)Ein Workshop mit dem Lehrer Rudolf Wohlgemuth. Für ihn gilt, was Bruce Lee über Meister sagt: Meister kann werden, wer ein Leben lang Schüler bleibt. Oder eben ein Lernender, ein Fragender, einer der nicht fertig ist.
Rudolf Wohlgemuth wird auf dem Hintergrund seiner Lehrerbiographie darüber sprechen und Übungen anbieten, wie sich Denk- und Kreativitätsbarrieren überwinden lassen. Seine Biographie nahm Wege, die manch einer Umwege nennt: Er fing als Maurer an und wurde Maurermeister. Er machte ein Architekturstudium bis zum Dipl.-Ing. und fühle sich dann zum Lehrer berufen. Neben der Berufspädagogik studierte er Politik, Soziologie und auch Psychologie. Dem Unterrichten (und Aufrichten) in der Berufsbildenden Schule in Bad Zwischenahn folgte der Fachleiter im Studienseminar Oldenburg und dann die Mitgliedschaft im Didaktischen Zentrum der dortigen Universität. Vielfältige „Selbstqualifikationen“ und Tätigkeiten in der Fortbildung.
Unsere Schule umbauen - (Beiboot 5)Das Architektenprojekt „vor ort ideenwerkstatt“ aus Linz erarbeitet mit zwei Schulen den Schulneu- oder umbau. Die Projektgemeinschaft "zinner+nonconform" in Linz beobachtet wie schwer es gewöhnlich fällt Ideen aus der Schule in Neu- oder Umbauten einfließen zu lassen. In einer gewöhnlich dreitägigen Arbeit helfen sie den Schülern und Lehrern ihre Ideen zu formulieren und in Architektenpläne zu übersetzen. Am Vormittag des 14. Oktober werden sie mit Mitgliedern zweier Schulen Grundzüge diese Formulierungs- und Übersetzungsarbeit beginnen. Die Architekten werden dann während des Kongresses daran weiter arbeiten und das Ergebnis am Sonntagvormittag präsentieren. Dann werden auch Ergebnisse eines unmittelbar vor dem Kongress in Traun (Oberösterreich) durchgeführten Dreitagesseminar präsentiert. Die Offerte heißt: Sind Sie SchulleiterIn, PädagogIn oder SchülerIn an einer Schule, die sich räumlich verändern möchte? Dann bewerben Sie sich bis zum 6. 10. 2011 als TeilnehmerIn für dieses Beiboot und zwar per Mail an: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können mit aussagekräftigen Fotos, Plänen, Videos und Texten. Das Architektenteam "zinner+nonconform" wird aus den Bewerbungen zwei Schulen auswählen und mit diesen gemeinsam Lösungen zu ihren zukünftigen Bauvorhaben live am Kongress entwickeln. Zu diesem Zweck erhalten die beiden Schulen weitere Arbeitsaufträge und stellen ihre Wünsche bis zum 7. Oktober 2011 auf einer eigens eingerichteten Website online (Musterseite siehe http://bsztraun.vort.at ). Auf dieser Grundlage entsenden die zwei Schulen dann jeweils eine Delegation von mindestens 2 SchülerInnen, einer Lehrperson und einem Mitglied der Schulleitung in das Bregenzer Beiboot. Am Sonntag, dem letzten Kongresstag, werden die Ergebnisse der beiden „Kongress-Modellschulen“ von 10.30 bis 11.30 Uhr im Rahmen der ARCHE in Ausstellungsform präsentiert.
Das Büro "nonconform architektur vor ort" hat das konzept der "vor ort ideenwerkstatt" für Kommunen in Österreich entwickelt und ist dort Vorreiter auf dem Gebiet der Planungs-Partizipation. Michael Zinner ist Assistenzprofessor an der Kunstuniversität Linz und unterrichtet auch am Bundesrealgymnasium Traun das Fach Bildnerisches Gestalten Architektur. Seit Beginn des Jahres schreibt er an seiner Doktorarbeit zum Thema „Schul(um)bau“ und arbeitet im Team „zinner+nonconform“ an der partizipativen baulichen Zukunftsentwicklung von Schulstandorten.
Design-Kitchen mit Jörg Rainer Noennig, Professor für Wissenschaftsarchitektur in Dresden - (Beiboot 6)In der "Design-Kitchen" werden architektonische Rezepte für zukunftsweisende Schule ausgedacht, unter Hochdruck gegart, verfeinert - und schließlich in Form von Ad-hoc Modellen und Skizzen serviert. Es handelt sich um eine Art kreativ-kollektives Kochen: mit ca. 10 Personen werden Hand-in-Hand und mit den einfachsten architektonischen Instrumenten neue Architekturkonzepte für die Schule von morgen entwickelt. Zum Einsatz kommen dabei verschiedene Kreativitätstechniken und Denkwerkzeuge. In wechselnden Gruppierungen wird so in kürzester Zeit eine Ideenlawine entstehen, die nicht nur im Rahmen der Konferenz die Beteiligten mit frischen Ansätzen für den "Raum als dritten Pädagogen" versorgen soll. Hier produziert Arche Nova - quasi aus dem Stand und en passant - ihre eigene Architekturschule und -ausstellung. Ich stelle mir das als eine Art kollektives Kochen vor: viele Hände arbeiten an einem oder mehreren Menüs / verschiedenen Gängen. Handarbeit, Hand-in-Hand-Arbeit etc. wäre alles drin. Methodisch setzt das auf einem Modell auf, dass ich oft mit Studenten (auch mit Lehrern) schon ausprobiert habe. Wir nennen es sonst "Speed-Design" (analog dem Speed-Dating): Wechselnde Paare erzeugen in kurzen Zeitfenstern eine Idee - dann Partnerwechsel reihum um den Tisch, nächste Idee. So erhält man in kürzester Zeit viele z.T. gute Ideen. Die guten Ideen können in einem "Stille-Post-Verfahren" (Chinese Whispers) weiterbearbeitet werden: Jetzt bleiben die Paare sitzen, aber erhalten in kurzen Abständen die Ansätze von ihren Nachbarn zur Weiterbearbeitung, Weiterverfeinerung, die sie dann wiederum an ihre Nachbarn weitergeben. So entstehen in der Gruppe allmählich gute, angereicherte Konzepte. Das alles kann zeichnerisch oder auch bastelnd-modellbauend passieren. Schließlich hat man eine Handvoll gemeinsam erzeugter Ansätze (Modelle, Zeichnungen, Skizzen, Ideen).. Gleichzeitig entsteht so eine ziemlich umfangreiche Ausstellung.
Von der Kunst des Begreifens - Eine Exkursion zum Erfahrungsfeld Bauernhof mit Olaf Keser-Wagner (beiboot 7)
„Das kenne ich ja schon, ich war ja schon mal da“ oder auch “Was soll ich denn dort begreifen, ich habe ja doch nichts damit zu tun?“ könnten Aussagen von Schülern sein, die eingeladen sind, einem Hof zu begegnen. Zum Ausdruck kommt, was sich aus der Vorstellung gebildet hat: Vor-Urteil und Vor-Eingenommenheit.
Begegnung und Lernen aus der Begegnung ist etwas anderes. Es folgt dem Interesse, der Frage des Gastes, der Offenheit im Moment des Überrascht seins.
In diesem Beiboot geht es um zweierlei: Einerseits um eine persönliche Annäherung an das Thema Boden und Lebensraum, andererseits um eine Begegnung – mit den Teilnehmenden, mit dem eigenen Lernen und Erfahren.
Ein Kompass weist dem Kapitän die Richtung und zeigt die Abweichungen vom Kurs. Er ist auf dem Boot und hilft, die Bewegungen des Lernens zu beschreiben. Aber er gibt nicht an, wohin die Reise gehen soll – dieses Ziel wird von uns selbst gesetzt.
Oft verhält es sich mit Lerninhalten genau umgekehrt: Der Lehrende gibt vor, welches Lernziel erreicht werden soll und berücksichtigt nicht, dass das Kind seinen eigenen Lernkompass hat. Diesen Lernkompass aus der Situation heraus zu erkennen, und dem Kind oder auch dem Erwachsenen die Möglichkeit zu geben, seinen eigenen Kurs zu bestimmen, ohne sich in der Unendlichkeit der Welt zu verlieren, ist Ansatz des Erfahrungsfeld-Bauernhof.
Begleiten Sie uns auf einen Hof und erfahren sie mit eigenem Leibe und eigenen Sinnen, wie überraschend Lernen miteinander sein kann. Und wie Sie trotz großer Freiheiten geführt wurden.
Olaf Keser-Wagner vom Erfahrungsfeld-Bauernhof öffnet die Schatztruhe und macht für Sie das Erfahrungsfeld erlebbar. Konkret auf einem Hof, mit Zeit für das Gespräch und gemeinsamen Aktionen.
Feldenkrais – Eine Einführung mit Übungen: Lea Wolgensinger (beiboot 8)Die Feldenkrais-Methode ist eine körperbasierte Entspannungs- und Lerntechnik, die heute von immer mehr Menschen genutzt wird, um die eigene Selbst- und Welterfahrung durch gezielte Verlangsamung zu intensivieren. Der Ansatz hat weitreichende pädagogische Implikationen. Darauf hat ihr Erfinder, Moshe Feldenkrais (1904-1984), in seinen Büchern, die in viele Sprachen übersetzt worden sind, ausführlich hingewiesen. Der in Paris ausgebildete Quantenphysiker war zugleich der erste Europäer, der einen schwarzen Gürtel in der Kunst des Judo erhielt. www.feldenkrais.de Lea Wolgensinger hat die Feldenkrais-Pädagogik 1980 - 1983 bei Moshe selbst in ihrer entwickelten und ausgereiften Gestalt erlernt. Lea lebt sowohl in Zürich als auch in Locarno und zählt zu den besten Feldenkrais-Trainerinnen in Europa. In ihren Kursen legt sie besonderen Wert auf die intelligente Verbindung von nichtsprachlichen Körpererfahrungen mit sprachlichen Kommunikationsformen. Mehr über sie und ihre Arbeit unter: www.simplicity.ch
Techniken zur Stressvermeidung: Dr. med. Jürgen Redmann und Anne Redmann: - (Beiboot 9)Ist Bewusstsein nicht fast unendlich vielfältig in unserer Kommunikation darstellbar? Das Unbewußte ist dagegen mehr individuell erfahrbar und weniger vermittelbar. Im Beiboot werden konkrete Zugänge zu bewusstem und unbewußtem Wahrnehmen und deren Auswirkungen auf unsere Empfindungen eröffnet. Dieses „Wahr“-nehmen wird in Bezug gesetzt zu eigenen Verhaltensstrategien. Möglichkeiten werden aufgezeigt zur Neuorientierung in der Bewertung bekannter Erfahrungen und zu neuen Wahrnehmungen. z.B. kennt jeder, dass ich etwas verändern möchte und wir merken, dass es nicht gelingt oder es fällt schwer, es im Alltag umzusetzen. Und sie fragen sich, warum es so schwer fällt, obwohl ich mich dafür entschieden habe. Die unbewußten Anteile sind es oft, die das Hindernis bewirken. Der Workshop vermittelt einen ersten Zugang/Impuls zu der Kommunikation zu sich selbst auf dieser Ebene. Unabhängig von dem Selbsterfahrungsanteil wird in einem Kurzreferat das vegetative Nervensystem in seiner Bedeutung für den Gesamtorganismus dargestellt als unbewußter „Kommunikator“ zwischen Bewusstsein und Organsystemen im Individuum. Dr. med. Jürgen Redmann ist Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilverfahren sowie Psychotherapeut und Allergologe. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Psychosomatik/Psychotherapie, Vegetatives Nervensystem, Burnout-Prävention, Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Anne Redmann ist Diplomsozial- und Theaterpädagogin und hat 2oo9 das Institut für Supervision und Therapie Hamburg gegründet.
Privat Starwords – Menschliche Avatare in virtuellen Wohnräumen ein theatrales Medienprojekt?: Kathrin Heinrich, Friederike Sommerfeld und Kelvin Auterieth - (beiboot 10)
Unsere Kinder sind Experten in ihren digitalen Spielewelten, wir verfügen über einen Schatz von Kompetenzen und Erfahrungen, aus der physischen Welt.
In diesem Beiboot suchen wir nach Möglichkeiten, die Grenzen zwischen virtuellem Spiel und realen Handlungsmöglichkeiten mit künstlerischen Mitteln zu überbrücken, aus dieser Diskrepanz zu lernen.
Wir durchstreifen die Kulissen verschiedener Spiele, zu je einem dieser Lebensräume entsteht ein Bewohner, ein physischer, menschlicher Avatar.
Unsere Avatare erhalten eine Biographie, Charakteren, Sprachcodes und Bewegungsmuster, sie werden mit Kostümen, Masken und Requisiten ausgestattet. Die Veranstaltung ist ein Joint Venture von zwei computerspielpädagogischen Einrichtungen aus Berlin (www.playstationreality.de ) und Erfurt (www.ics-spawnpoint.de). Die beiden Institute arbeiten in Bregenz erstmals zusammen. Kathrin Heinrich gehört zum Team von „Spawnpoint“. Sie ist Medienpädagogin und Theaterwissenschaftlerin und hat bundesweite Erfahrungen mit Radio-, Video-, Foto- und Computerspielprojekten mit Kindern und Jugendlichen. Friederike Sommerfeld gehören zum Team von „Playstation Reality“. Friederike ist Kostümplastikerin und Bühnenbildnerin. Sie hat 2009 Playstation Reality gegründet und unterrichtet dort seither Medieninformatik für Kinder. Kelvin ist Medienwissenschaftler und Philosoph und wird im Beiboot neben der medienübergreifenden Praxiserfahrung die kritische Reflexionsebene stärken.
Das meditative und energetisierende Potential von Steinen: Dr. Andreas Schick (beiboot 11)Aus einem Berg von Kieselsteinen suchen Sie sich zwei aus, die ihnen besonders gut gefallen. Anhand dieser beiden Kiesel lernen Sie in diesem Beiboot das vielfältige spielerisch-didaktische Potential und die Magie von Steinen kennen. Sie experimentieren mit einigen Lektionen der Kieselschule (www.h-p-z.de/kieselschule), kommunizieren nonverbal-musikalisch miteinander und öffnen Ihren Blick in einer geführten Phantasiereise für das Hier und Jetzt. Das Beiboot lädt sie dazu ein, mit der Kieselsteinmethodik ihr eigenes Seelenmotiv und den Rhythmus der Gruppe zu finden. So wird ein Zeitfenster geschaffen, das per Selbsterfahrung die pädagogisch-psychologischen Möglichkeiten von Steinen illustriert und den TeilnehmerInnen einen energetisierenden und entschleunigenden Ausklang des Bildungskongresses ermöglicht. Dr. phil. Andreas Schick (Diplompsychologe, Paar- und Familientherapeut, NLP-Practitioner) war wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen psychologischen, pädagogischen und medizinischen Hochschuleinrichtungen. Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Psychosoziale Medizin des Universitätsklinikums Heidelberg war er seit 1998 hauptverantwortlich für die Adaptation und Evaluation der Gewaltpräventions-Curricula Faustlos. 2001 gründete er das Heidelberger Präventionszentrum (HPZ), dessen Leiter er ist.
Kreatives Veränderungstraining mit Übungen aus dem Clown- und Improvisationstheater - Dipl. Psych. Frauke Nees und Dipl. Psych. Petra Daiber - (beiboot 12)Mit etwas Glück werden Sie im Anschluss an den Kongress motiviert sein, ihren Weg anders oder vielleicht sogar ganz neue Wege zu gehen. Mit kreativen Methoden werden die Erfahrungen des Kongresses in diesem Beiboot gezielt gebündelt, um sie für den Alltag handhabbarer zu machen. Mit Hilfe von Theaterspielen und der Aktivierung von Ressourcen üben wir die neuen Haltungen ein und wecken Energie und Mut. Unser Après-Beiboot möchte dazu beitragen, dass Sie sich gestärkt auf den Weg in einen neuen Alltag aus Bregenz verabschieden.
Frauke Nees ist ausgebildete Diplompsychologin mit Schwerpunkt Gesprächspsychotherapie. Nach 10 Jahren im klinischen Bereich ging sie nach Buenos Aires, um sich in Tanz und Theater fortzubilden. Heute lebt sie in Deutschland und Argentinien. Sie arbeitet sowohl mit Tango Argentino (Unterricht und Show) als auch im Bereich Psychologie als Coach und als Dozentin mit eigenen Konzepten zu den Themen Kreativität, Potenzialentfaltung, Innovation und Kommunikation. Mehr über sie unter: www.frauke-nees.de . Petra Daiber ist ausgebildete Ergotherapeutin. Nach ihrer Tätigkeit in der Pädiatrie studierte sie Psychologie und machte eine berufsbegleitende Ausbildung als Clown. Die Diplompsychologin arbeitet freiberuflich als Coach, Trainerin und Moderatorin für Privatpersonen und Unternehmen. Mehr über sie und ihre Arbeit: www.petra-daiber.de
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