KUKUSCH - Kunst und Kultur an Schulen Drucken
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KUKUSCH - Kunst und Kultur an Schulen

Verein KUKUSCH
Haidbachstraße 2
A-4064 Oftering
Österreich

 



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0043/664/8153988


Wer sind Sie?
Was machen Sie?
Was ist das Ziel Ihrer Arbeit?

 


Wir sind ein Verein, der Kunst- und Kulturprojekte an Schulen bringt, um damit Schule zu verändern.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit sind Theaterprojekte, die mit KünstlerInnen aus dem Theaterbereich über einen längeren Zeitraum mit ganzen Schulklassen durchgeführt werden.
Wir wollen in der Schulwirklichkeit dafür sorgen, dass die Peripherie in die Mitte gerückt wird und wir wollen den Geschichten von Menschen jene Bedeutung geben, die ihnen zustehen.
Wir sind: Ingrid Rathner, Erwin Dorn, Katrin Leisch
Ingrid Rathner und Erwin Dorn sind zum einen Teil als Gymnasial-LehrerInnen und zum anderen Teil als ProjektentwicklerInnen und Projektverantwortliche im Verein Kukusch tätig.

Über das Netzwerken

Wie sind Sie auf das AdZ-Netzwerk aufmerksam geworden?

 

Das AdZ-Netzwerk haben wir während unserer Tätigkeit als ProjektentwicklerInnen in der Kulturhauptstadt Linz09 kennengelernt. Intensiveren Kontakt gab es damals zu Reinhard Kahl.

Ihre Interessen an anderen Mitgliedern?

 

Austausch von Schulveränderungsideen,
Möglichkeiten, einzelne Schulen und Instiutionen zu besuchen

Ihre Angebote an andere Mitglieder?

 

Weitergabe von Projektentwicklungs-Know-How,
Schulphilosophische Vorträge mit Kultursuppe,
Austausch über Schulveränderungsideen aller Art

Über das Lernen

Aus welchem Fehler haben Sie als Institution am meisten gelernt?

 

Wir dachten zu Beginn unserer Arbeit, mit unseren Projekten könnten wir auch das Verhalten von KollegInnen so steuern, wie wir das für richtig hielten. Heute leben wir mit der Überzeugung, dass es Projekten schadet, wenn in ihrer Idee Überheblichkeit verankert ist und offene Prozesse nicht stattfinden können, in welche Richtung sie auch immer gehen mögen.

Eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung aus Ihrer Arbeitserfahrung?

 

Unser Projekt Kultursuppe: LehrerInnen lesen während einer ihrer Unterrichtsstunden aus einem Lieblingsbuch vor. Im Anschluss an die Lesung wird gemeinsam Suppe gegessen, die im Vorfeld beim Verein Kukusch in Auftrag gegeben wurde und die einen Bezug zum vorgelesenen Text aufweist. Literatur wird aus dem unmittelbaren Unterrichtszusammenhang herausgenommen, Lesen und Essen wird als gemeinsames Erleben zelebriert. SchülerInnen lernen Texte kennen, die nicht zerpflückt, analysiert, interpretiert, korrigiert und kommentiert werden. Eine lustvolle Antwort auf Fragen, die PISA stellt.

Was würden Sie als bildungspolitischer „Lieber Gott“ ändern?

 

Das Leben in die Schule und die Schule in das Leben führen.

Welches Buch sollte jeder Pädagoge gelesen und welchen Film sollte er / sie gesehen haben?

 

Bücher: Astrid Lindgren: Pippi Langstrumpf, Daniel Pennac: Schulkummer
Film: Chocolat



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