Integrative Lernwerkstatt Brigittenau Drucken
ilb_wien

 

„Integrative Lernwerkstatt Brigittenau“ (Wien, Österreich), Öffentliche Grundschule: reformpädagogisch, mehrstufig, inklusiv

Über die Insitutution

Volksschule
Vorgartenstraße 50
A-1200 Wien

 

Tel: 0043-1-3333723
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
www.lernwerkstatt.or.at

Wer sind Sie?
Was machen Sie?
Was ist das Ziel Ihrer Arbeit?

 

Volksschule der Stadt Wien, Start bei Null im Jahr 1998/99, mittlerweile 10 integrative Mehrstufenklassen mit insg. ca. 220 SchülerInnen, davon fast 20% Integrationskinder

Ziel: die Kinder gut begleiten, irgendwann vielleicht sogar bis zum Ende ihrer Pflichtschulzeit

Über das Netzwerken

Wie sind Sie auf das AdZ-Netzwerk aufmerksam geworden?

 

DVD Treibhäuser der Zukunft
Ihre Interessen an anderen Mitgliedern?

 

Auch aus anderen Erfahrungen lernen

Ihre Angebote an andere Mitglieder?

 

Aus virtuellen oder realen Besuchen in unserem „gallischen Dorf“ mitten in Wien etwas Brauchbares mitnehmen – zumindest die Zuversicht, dass sich die Mühe lohnt, die Gewissheit, dass Schul-Arbeit mit Freude möglich ist und die Hoffnung, dass die große Resonanz auf unsere Arbeit, die permanente und viel zu große Nachfrage von Eltern nach einem Platz an unserer Schule irgendwann auch zu den Verantwortlichen für die Schulpolitik ausstrahlt. Und eine gemeinsame und kontinuierliche Lern- und Lebens-Begleitung der Kinder während ihrer Pflichtschulzeit – also von 6 bis 15 Jahren – Wirklichkeit werden kann. Am besten auch gekoppelt mit einem Kindergarten davor.

Über das Lernen


Aus welchem Fehler haben Sie als Institution am meisten gelernt?

 

  1. Unkontrollierte und nicht (gut bzw. erfolgreich) bearbeitete innere Spannungen und Konflikte können das ganze Schulprojekt ins Wanken bringen.

  2. Ein ehrgeiziges Schulprojekt mit sehr vielen engagierten und ehrgeizigen PädagogInnen am Werk sollte besonderen Wert darauf legen, dass jede/r professionell Beteiligte gut auf seine Ressourcen achtet, sich individuell und durch Aufbau gemeinsamer Haltepunkte vor (nachhaltiger) Überforderung schützt.


Eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung aus Ihrer Arbeitserfahrung?

 

Die Vollkorn-Weihnachtskekse, die ich als Schulleiter Jahr für Jahr in der Vorweihnachtszeit für meine LernbegleiterInnen backe – kostet mich 2 bis 3 Nächte, bringt aber viel Freude und Resonanz!


Was würden Sie als bildungspolitischer „Lieber Gott“ ändern?

 

Einen klaren staatlichen Rahmen für das Schulsystem definieren ohne jede äußere Differenzierung nach Schultypen für unterschiedliche SchülerInnen-Typen während der gesamten Schulpflichtzeit, ohne unterschiedliche LehrerInnen-Typen für unterschiedliche parallele Schul-Typen (HauptschullehrerInnen versus Gymnasial-ProfessorInnen) – innerhalb dieses Rahmens große Autonomie für die Schulen bei der bestmöglichen Begleitung der den Schulen anvertrauten Kinder und Jugendlichen. Um- und Ausbau der Schulen zu Lern- und Nachbarschaftszentren, Orientierung der Schul-Architektur an Bedürfnissen der NutzerInnen und lernpsychologischen Erkenntnissen und differenzierten Lernformen.

Welches Buch sollte jeder Pädagoge gelesen und welchen Film sollte er / sie gesehen haben?
  Janusz Korczak – Wenn ich wieder klein bin

Natürlich: „Treibhäuser der Zukunft“ und „La vita é bella“



Technische Umsetzung und Joomla-Support von 2st-online.de