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F-Netz Nordwestschweiz

 

F-NETZ Nordwestschweiz
Zwei Co-Leiterinnen engagieren sich im Rahmen eines Vereins für die Anliegen im Frühbereich.

F-NETZ Nordwestschweiz
Thiersteinerallee 23
4053 Basel
Schweiz

 



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Wer sind Sie?
Was machen Sie?
Was ist das Ziel Ihrer Arbeit?

 


Wir sind psychologisch-pädagogisch orientierte Fachfrauen im Frühbereich und stellen unsere jahrzehntelange Erfahrung Fachpersonen im Frühbereich zur Verfügung. Wegweisend für unser Tun ist das heute erkannte „neue Bild vom Kind“: selbstaktiv, sich bildend ab Geburt, angewiesen auf seinem Entwicklungsstand abgestimmte Rahmenbedingungen und begleitet mit Feinfühligkeit durch seine Bezugspersonen. Wir machen uns dafür stark, dass Gesellschaft und Politik zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Entwicklung in den ersten Lebensjahren die Grundlage für die gesamte Lebensspanne bedeutet und deshalb ideell und finanziell der Unterstützung bedarf.

Über das Netzwerken

Wie sind Sie auf das AdZ-Netzwerk aufmerksam geworden?

 

Durch die Filme von Kahl.
Ihre Interessen an anderen Mitgliedern?

 

Alle, die sich mit Anliegen von Säuglingen und Kleinstkindern beschäftigen.

Ihre Angebote an andere Mitglieder?

 

Weitergabe und Austausch unserer Erfahrungen und Erkenntnisse im  Frühbereich.

Über das Lernen

Aus welchem Fehler haben Sie als Institution am meisten gelernt?

 

  • Ohne Engagement des Trägers läuft nichts. 
  • Vermittlung von Theorie verändert ohne Abholen der Angesprochenen dort, wo sie stehen und ohne konkrete Angaben zur Umsetzung im Alltag im alltäglichen Handeln kaum etwas.
  • Die Vermittlung von Erkenntnissen und ihrer Folgen im fachlichen Handeln an einzelne Personen einer Einrichtung, Institution bringt den Betroffenen am Ende mehr Frust und Enttäuschung als Wandel. Deshalb möglichst ganze Teams einbeziehen.

Eine kleine Maßnahme mit großer Wirkung aus Ihrer Arbeitserfahrung?

 

Wertschätzung des Gegenübers jeden Alters, ausgedrückt in Haltung und Zuwendung.
Was würden Sie als bildungspolitischer „Lieber Gott“ ändern?

 

Zaubern, dass sie alle, die Verantwortlichen, an einen Tisch sitzen, ihre subjektiven Überzeugungen vor der Türe lassen und miteinander, unvoreingenommen, von der Sache her gemeinsame Lösungen erarbeiten.

Welches Buch sollte jeder Pädagoge gelesen und welchen Film sollte er / sie gesehen haben?

 

Bücher:
  • Siegel Daniel und Hartzell Mary (2003). Gemeinsam leben, gemeinsam wachsen. Wie wir uns selbst besser verstehen und unsere Kinder einfühlsam ins Leben begleiten können. Freiamt im Schwarzwald: arbor.
  • Siegel, D.J (2006). Wie wir WERDEN, die wir SIND. Neurobiologische Grundlagen subjektiven Erlebens & die Entwicklung des Menschen in Beziehungen. Paderborn: Junfermann.
Film:
  • Grundlagen der Bindungstheorie und Bindungsforschung (2008). Universität Köln. Ein Film von Rüdiger Kissgen: gewidmet Klaus E. und Karin Grossmann. In der DVD werden systematisch wesentliche Grundlagen der Bindungstheorie vorgestellt und im Hinblick auf aktuelle Forschungsfragen illustriert. Mit dem Film ist die Intention verbunden, jenen Berufsgruppen Material zur Verfügung zu stellen, die im Unterricht, in workshops, in Seminaren oder Vorlesungen bindungstheoretisches Wissen vermitteln möchten.



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