| Die Verdunkelung der Wahrnehmungsmöglichkeiten. |
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Über die Gegenläufigkeit der Erkenntnisgewinnung durch LaborexperimenteDie Prozesse des Lehrens und Lernens zielen auf eine selbstständige Aneignung der Wirklichkeit durch Reflexion und Vertiefung. Diese Zielsetzung ist für den naturwissenschaftlichen Unterricht unverzichtbar. Ein kreativer Unterricht impliziert die Sichtbarmachung der kindlichen Denkprozesse. Wie Kinder denken, erweist sich als Orientierungshilfe für die Lehrenden und bestimmt somit den Unterrichtsgang.
Ein experimenteller Zugang zu den Naturphänomen ist jedoch ambivalent. Laborexperimente sind prinzipiell Reduktionen und Manipulationen der Wirklichkeit. Denn jedes Experiment setzt Technik, Methodik und Kontrolle voraus. Daher vermögen sie vielfach nicht, das Vorwissen und die Erfahrungsmöglichkeiten der Jugendlichen konstruktive miteinzubeziehen. Der Workshop setzt sich beispielhaft mit dieser Gegenläufigkeit auseinander und stellt exemplarische Experimente vor, die den Kindern einen eigenständigen Rückgriff auf die Lebenswirklichkeit erlauben.
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