| Der Umbau einer staatlichen Schule – die Reformschule Winterhude |
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Die Gesamtschule Winterhude-Reformschule für Hamburg, wurde 1930 als koedukative Reform-Volksschule gegründet und neu gebaut. Nach der Gleichschaltung und Restauration in zwei konventionelle Schulen für Jungen bzw. Mädchen wird die Koedukation Ende der 50er wieder eingeführt, jedoch die Trennung in Primar- und Sekundarbereich vollzogen. 1979 wandelt sich die damalige Haupt- und Realschule in eine integrierte Gesamtschule, ab 1988 auch mit Integrationsklassen. 1999 gründet sich die Initiative Reformschule Hamburg e.V.. Im konstruktiven Dialog mit der Schulbehörde und interessierten politischen Parteien legt sie ein Konzept vor, dessen Umsetzbarkeit „normalen“ Schulen ohne „Olympiamannschaft“ möglich ist. Die Gesamtschule Winterhude nimmt die Einladung an, gemeinsam mit der Initiative in einen Schulentwicklungsprozess einzusteigen. Besonders der Elternrat drängt auf Veränderungen, gerade vor dem Hintergrund einer Gesamtschule in der politischen Defensive. Nach zahlreichen Informationsreisen in europäische und deutsche Schulen beschließen Lehrer- und Schulkonferenz, zum Schuljahr 2003 mit der Reform umfassend zu beginnen. Seit 2005 gehört auch die Primarstufe wieder zur Schule und seit 2008 ist die Reform durch alle Jahrgänge gewachsen.
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