Der Kongress ist gesichert Drucken
Newsletter vom 29.07.2009

Der Kongress ist gesichert

Vor gut drei Wochen mussten wir in einem Brief an die Mitglieder und Freunde des Netzwerks unser Finanzproblem mit dem Kongress eingestehen. Wir hatten den Teilnehmerbeitrag deutlich niedriger als kostendeckend angesetzt, damit er erschwinglich bleibt. Wir hatten gehofft die Lücke bald mit Hilfe von Spenden und Sponsoren schließen zu können. Aber das klappte nicht so wie erhofft. Der Kongress stand auf der Kippe.

Nun können wir Entwarnung geben und wollen uns bedanken. Die große Sorge, dass wir den Kongress verschieben müssen, ist überwunden. Zwar bleiben noch ein paar kleine Sorgen. Das Thema Geld hat sich nicht in Wohlstand aufgelöst. Leider. Wir brauchen nach wie vor Unterstützung. Aber wir sind zuversichtlich. Das kriegen wird hin ohne einen der Bürgen, die sich außer den Spendern und Sponsoren gemeldet hatten, behelligen zu müssen. Vielen Dank den Bürgen, denn Ihr doppelter Boden hat Sicherheit gegeben.

Dank

Vielen, vielen Dank, vor allem den privaten Spendern. Sie sind, soweit sie mit der Veröffentlichung ihres Namens einverstanden sind, auf unserer Homepage genannt. www.adz-netzwerk.de/bodensee-paten

Unterstützt haben uns außerdem die Dräger-Stiftung aus Lübeck, die Kulturstiftung „Selbst.Los!“, die Köck Privatstiftung aus Wien, die ZEIT Stiftung und die Breuninger Stiftung. Das Festspielhaus Bregenz hat den Preis etwas reduziert und der Caterer Walch´s Event Hospitality spendiert einen Teil des Essens am Samstagabend. Die Hannoverschen Kassen, der Beltz Verlag und der Versandhandel Wehrfritz unterstützen den Kongress und last not least hat sich das Fürstentum Liechtenstein großzügig gezeigt. Von dort hat uns ein freundlicher Brief des Erbprinzen erreicht. Er schreibt: „Von einer heute sehr zentralistischen Organisation wollen wir in Richtung weitgehend autonomer Schulen gehen, die in einem fruchtbaren Ideenwettbewerb untereinander stehen.“

Wer weiß, vielleicht gibt es ja demnächst in Liechtenstein die ersten „Treibhäuser-Schulen“?

In den vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass die Energie für die Erneuerung der Schulen und anderer Bildungseinrichtungen weiter zunimmt und dass sich hierbei ungewöhnliche Bündnisse auftun.

Mehr als 800 Kongressanmeldungen

Inzwischen haben sich 840 Teilnehmer für den Kongress angemeldet. Dabei hatten wir wegen der finanziellen Unsicherheit in den vergangenen Wochen auf Werbung und Pressearbeit völlig verzichtet.

Bisher konnten alle, die sich angemeldet haben, eine Zusage bekommen – anders als bei unserem ersten Kongress, für den wir allerdings nur 450 Plätze hatten. Diesmal sind es mehr als dreimal so viele.

Noch freie Plätze

Entgegen anders lautenden Gerüchten, dass der Kongress schon dicht sei, gibt es noch Plätze. Erfahrungsgemäß setzt in den letzten Wochen vor der Veranstaltung ein Run ein, zumal wir dann auch die Medien zur Berichterstattung verführen wollen, denn es bleibt dabei: Am ersten Oktoberwochenende sollen die Wellen am Bodensee so hochschlagen, dass man sie auch in Finnland noch bemerkt.

Nun hat endlich die inhaltlich Vorbereitung auf den Kongress, vor allem für die 13 Klausurorte am 4. Oktober wieder Vorrang.

Es gibt für das Programm wieder Neues und Interessantes zu vermelden. Mehr dazu demnächst auf der Homepage: www.adz-netzwerk.de/bodensee

Wenn Sie den Hinweis auf den Kongress weiterleiten wollen und dafür ein Kondensat unserer Ideen brauchen:


=====> Abschnitt zum Weiterleiten <========

adzn_logo_175x27Bildungskongress rund um den Bodensee

"Treibhäuser & Co - Herausforderungen" des Archivs der Zukunft
2.-5. Oktober 2008 im Festspielhaus Bregenz und an 13 weiteren Orten

Erneuern können sich Schulen nur selbst. Aber sie können das nicht allein. Sie brauchen Gesellschaft. Sie brauchen Ideen und Unterstützung, sie brauchen Aufmerksamkeit und Freundlichkeit. Vor allem aber brauchen sie den Austausch untereinander. Damit können sie nur selbst anfangen. Es wird Zeit, dass sich die Intelligenz der Praxis selbstbewusst und in Würde zu Wort meldet. Sollen Schulen gelingen, dürfen sie keine geklonten Exemplare eines „richtigen“ Modells sein. Jede lebendige Schule ist anders und doch sind sie alle verwandt. Man erkennt sie an „der Schönheit der individuellen Gestalt“, die Hartmut von Hentig „dem Ideal der Einheitlichkeit“ entgegen setzt. Werden sie institutionelle Individuen, gelingt ihnen etwas, das nur Individuen können: sie lernen. Das stärkste Gegengift zu Freudlosigkeit und Lernschwäche vieler Schulen sind Geschichten vom Gelingen. Sie werden jetzt vom Archiv der Zukunft – Netzwerk gesammelt.

Hartmut von Hentig, der Nestor der Pädagogik, schrieb über diese Passage aus dem Programmheft zum Kongress 2007, sie käme „einem Befreiungsschlag gleich.“ Der Text hat einzig den Nachteil, dass ausschließlich von Schulen die Rede ist. Es geht ebenso sehr um Kindergärten und alle anderen Bildungseinrichtungen.

Ein Jahr nach dem Gründungskongress des Netzwerks Archiv der Zukunft wird nun am ersten Oktoberwochenende 2008, das in Deutschland wegen des Feiertags am 3. Oktober einen geschenkten Tag hat, der zweite Kongress stattfinden. Pädagogen aus vielen deutschsprachigen Regionen werden in dieser wahrhaft erogenen Bildungszone am Bodensee zusammen kommen. Das Festspielhaus Bregenz ist das Basislager. An einem Tag arbeitet der Kongress in Klausuren, die in Liechtenstein und der Zeppelin Uni Friedrichshafen, in der dortigen Bodenseeschule, in Salem und in der Primaria in St. Gallen sowie an acht anderen Orten stattfinden.

Im Zentrum des zweiten Kongresses stehen die Frühen Jahre als erste Chance und die Pubertät als zweite Chance. Der Kongress soll Menschen und Ideen zusammen bringen. Und am Abend soll er ein Fest sein. Schließlich wollen wir selbst die Art von Bildung inszenieren, die wir anstreben: Genauigkeit, Reflexion und Wissen. Lernen als Vorfreude auf sich selbst und als das Abenteuer von Kooperation.

„Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Flammen, die entfacht werden wollen.“ François Rabelais

Auszug aus dem Kongressprogramm

Donnerstag, 2. Oktober

  • Einführung von Reinhard Kahl und einem Kurzfilm über die „erogenen Bildungszonen“ am Bodensee und zu den Kongressthemen
  • Am Abend die Revue – Die Herausforderung
    artistische Performance – Literatur – Musik – Gespräche u.a. mit Hartmut von Hentig und Manfred Spitzer

Freitag, 3. Oktober

  • Plenumsvortrag von Remo Largo, wie verschieden die Kinder sind, dass Verschiedenheit das Allernormalste ist und was Kindern heute am meisten fehlt.
  • Vorträge und Workshops mit 60 Referenten wie z.B. Dirk Baecker, Donata Elschenbroich, Peter Fratton, Christa Goetsch, Hartmut von Hentig, Alfred Hinz, Gerald Hüther, Stephan Jansen, Jesper Juul, Reinhard Kahl, Ulrike Kegler, Tassilo Knauf, Andreas Müller, Enja Riegel, Gerd Schäfer, C. O. Schamer

Samstag, 4. Oktober

  • Thematische Klausuren an 13 Orten in vier Ländern rund um den Bodensee
  • abends: Fest und Essen im Festspielhaus Bregenz

Sonntag, 5. Oktober

  • Vortrag "Herausforderung und Leidenschaft" von Royston Maldoom, Choreograph und Tänzer (Rhythm is it!)
  • Abschlusspodium "Kathedralen für eine Ideengesellschaft – Gespräch über Politik und Polytik"

Zum Download
pdf_small Das Papier zum Kongress und Selbstverständnis des Netzwerks sowie eine pdf_small Kurzfassung

Weitere Informationen und Anmeldung http://www.adz-netzwerk.de/bodensee

PS: Bitte weiterleiten, danke!


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