| Carl Richard Montag |
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Sein Gestaltungswille seit Kindertagen führte ihn zunächst über die
Bildende Kunst und später über eine risikoreiche Zeit als erfolgreicher
Generalplaner und Träger großer, privater und öffentlicher Bauprojekte
zu einen Menschen, den die Faszination einer sozialen Ästhetik - die
Harmonisierung des Menschen mit der Natur, seinem Raum und seiner Zeit
- nicht mehr los ließ. Er sieht darin den Schlüssel zum Erreichen einer
Kultur, die den Menschen zu mehr Würde, Wohlbefinden, Selbstvertrauen
und Eigenverantwortung verhilft. An den Entwicklungs- und Veränderungsprozessen einer solchen Kultur
sollen seine Stiftungen glaubwürdig, qualifiziert und konstruktiv
mitwirken. Auf diese Weise will er seine gewonnenen Ressourcen und
Einsichten an eine Gesellschaft zurückgeben, aus der er sie entwickeln
konnte.
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Carl Richard Montag geboren 1929 in NRW, im sauerländischen Ruhrtal. Er erlebte im zehnten Lebensjahr den Ausbruch des Zweiten Weltkrieges und im Alter von Sechzehn den Zusammenbruch einer Gesellschaft, deren Kultur von Rassenwahn, Verachtung der Menschenwürde und Gewalt verunstaltet war, danach den Aufbruch in eine neue Zeit und Kultur, die offenen Raum für Begegnung, Dialog und Auseinandersetzungen in neu gewonnener Freiheit bot.