Jeder Mensch ist anders, hat eigene Begabungen und Talente, geht eigene Wege und hat eigene Ziele.
Wie sehen Lernumgebungen aus, die diesen Voraussetzungen wirklich Rechnung tragen?
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Remo H. Largo plädiert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 1. Juli 2009 für eine intensive Beziehung und zeigt, dass fehlende Disziplin nicht das eigentliche Problem heutiger Erziehung ist.
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Christina Birkner sprach mit Schulleiter Wilfried Steinert und gibt einen kurzen Überblick Normalerweise werden Schüler mit Förderbedarf in Deutschland in sonderpädagogischen Einrichtungen gefördert und selten in Regelschulen integriert. Normalerweise arbeiten Kindertagesstätten und Schulen unverbunden nebeneinander her. Normalerweise blicken deutsche Schulleute erlösungsbedürftig auf andere Länder. Viele würden am liebsten nach Finnland auswandern. Normalerweise, normalerweise, normalerweise … Nicht normal zu sein, ist in der Waldhofschule Templin die Regel. Und so verwundert es auch nicht, dass hier ungewöhnliche Konzeptionen erdacht werden. In eine Förderschule für geistig Behinderte eine Regelschule zu integrieren ist in Deutschland so ziemlich das genaue Gegenteil von normal. |
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von Anja Messerschmidt Die Brecht-Grundschule hat sich zum Ziel gesetzt, begabte, hochbegabte Kinder und Regelschulkinder gemeinsam in einem Klassenverband zu unterrichten. Die Klassengröße beträgt 20 Kinder in jeder Klasse. Ungefähr die Hälfte der Kinder ist besonders- oder hochbegabt. Durch das individuelle, auf den jeweiligen Lernstand der unterschiedlichen Kinder einer Klasse „abgestimmte“ Lernangebot haben alle Kinder die Möglichkeit, sich auch Lernstoff anzueignen, der nicht ihrer jeweiligen Klassenstufe entspricht. Jedem Kind soll die Erfahrung seines Begabungspotentials ermöglicht werden, damit es daraus die ihm eigenen Interessen aufbauen und festigen kann. |
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Der "Marchtaler Plan" an der Bodensee-Schule St. Martin von Alfred Hinz Auszug: Ja, unsere Kinder sind die „Standards“! Von nun an benutze ich diesen Begriff in Verbindung mit Kindern nicht mehr! Was treibt einen Staat um, dem nichts Besseres einfällt, wenn er denn die Qualität seiner Schulen verbessern will, als „Standards“ zu formulieren. Wie kann man nur glauben, dass bessere Schülerleistungen durch Standardisierung und Normierung erreichbar wären! Warum will eine freiheitlich demokratisch verfasste Gesellschaft Bildung standardisieren, führt das nicht über Uniformität zur Gleichschaltung? Welches Menschenbild steckt dahinter? Erziehung und Bildung hat mit Menschen zu tun! |
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(Aus einem Lexikon der Marsmännlein) von Gerhard Sennlaub Wunderlich wie ein Erdbewohner (Redensart bei den Marsleuten) Jedes Junge der von uns besuchten Erdbewohner (>Kind) soll ausgiebig auf sein Leben in der Gesellschaft der ausgewachsenen Exemplare (>Erwachsene) vorbereitet werden. Die haben zu diesem Zweck spezielle Einrichtungen erfunden (>Schulen), in denen besonders ausgebildete Menschen (>Lehrer) mit der Vorbereitung der >Schüler beauftragt sind. |
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