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Axel Backhaus (Jahrgang 1973) ist Grundschullehrer und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Siegen. In der dortigen Arbeitsgruppe Primarstufe forscht und lehrt er im Bereich Grundschulpädagogik. Zusammen mit Hans Brügelmann leitet er die reformpädagogische Arbeitsstelle ‚Blick über den Zaun’.
Axel Backhaus spricht am Freitag beim Bodensee Kongress zusammen mit Tim Hagener über den Schulverbund 'Blick über den Zaun'.
Am Samstag begleitet Axel Backhaus zusammen mit Frau Czerny die Klausur L:
Die Not mit den Noten!
Probleme mit der Leistungsbewertung in selektiven deutschen Schulsystem
Gleichwohl vergleichende Bewertungen in unserem Schulsystem bereits seit 1968 durch die Kultusministerkonferenz nicht mehr vorgesehen sind, sind sie im Schulalltag dominant. Da das System nach vier oder spätestens sechs Schuljahren eine Selektion der Schüler/innen fordert, ist dieser Vergleich auch durch das System eben auch gewollt.
Dem Kind wird durch diese Etikettierung mit einer Note aber oftmals mehr als eine Leistungsrückmeldung gegeben, es wird – gewollt oder nicht – ein Urteil über die Person gesprochen. Dass solche Urteile Folgen und Nebenwirkungen für die Kinder und ihre Lernentwicklung haben, liegt auf der Hand.
In dem Beitrag wollen Sabine Czerny, bayrische Grundschullehrerin, und Axel Backhaus, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Siegen, Nordrhein-Westfalen, der Frage nachgehen, ob Noten – wie es ihre Befürworter vorgeben – nützlich und nötig sind, oder ob sie im Gegenteil dazu vielmehr eine Ursache oder ein Symptom für die vielzitierte deutsche Bildungsmisere sind.“
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