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Auf die Haltung kommt es an! Drucken

Wie erwerben Kinder „lernförderliche Haltungen“ und wie kommt ein „guter Geist“ in die Schule?


Innere Einstellungen, Grundüberzeugungen und Haltungen nennen wir diese sonderbaren, nur schwer zu fassenden Ebenen, auf denen die bisher im Leben gemachten Erfahrungen von Schülern ebenso wie von Lehrern  im Gehirn verankert sind.

Mut, Stolz, Zuversicht, aber auch Mißtrauen, Neid und Selbstzweifel sind solche Grundhaltungen, die nicht angeboren sind, die Menschen erst aufgrund eigener Erfahrungen bei der Bewältigung von Problemen und im Zusammenleben mit anderen herausbilden. Diese Haltungen, Überzeugungen und Einstellungen haben enorme Bedeutung für alle subjektiven Bewertungen von Erlebnissen, für die Gestaltung des eigenen Lebens, sie bestimmen die Beziehungen zu anderen, die eigene Wahrnehmungen, das eigene Denken, Fühlen und Handeln, natürlich auch die Lernbereitschaft von Menschen.

Der individuellen Haltung eines Menschen entspricht auf einer kollektiven Ebene, also in Organisationen, Betrieben, Schulen das, was man  den „Geist“ der jeweiligen Einrichtung nennt.

Wie entstehen diese Haltungen, woher kommt der „gute Geist“, der in manchen Schulen herrscht? Hat beides eine neurobiologische Grundlage? Sind die zugrunde liegenden, einmal entstandenen und neurobiologisch verankerten Muster im späteren Leben wieder veränderbar? Welche Auswirkungen haben diese Grundhaltungen, hat der „Geist“ einer Bildungseinrichtung auf die dort stattfindenden Lern- und Entwicklungsprozesse?

Diese und damit zusammenhängende Fragen für die pädagogische Praxis werden im Rahmen dieses Vortrages untersucht.

 



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