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| Arenen-Kompass J: Die frühen Jahre |
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Kindergärten und gar Krippen als Bildungseinrichtungen zu behandeln – und ihre Bedeutung nicht nur in Sonntagsreden zu beschwören – das steht noch aus. Wird man sie vielleicht eines Tages sogar für die wichtigsten Orte der Bildung halten? Aber noch fehlen ihre grundlegende Anerkennung und die entsprechende Wertschätzung. Häufig allerdings mangelt es auch am Selbstbewusstsein der dort arbeitenden Pädagogen. Dabei wird von ihnen oft Erstaunliches geleistet. In guten Einrichtungen werden Kompetenzen von Kindern beobachtet und herausgefordert, die häufig in den Lehrbüchern noch gar nicht vorkommen. Ein Beispiel ist die Lernwerkstatt Mülheim, die zusammen mit Professor Gerd E. Schäfer (Uni Köln) betrieben wird. Die Pädagogen beobachten, wie Kinder beim Spielen denken. Vor allem im Sand, am Bach oder im Schlamm, was die Kinder „Arbeit“ nennen. Was bedeutet es eigentlich, wenn schon die kleinsten Kinder verschiedene Dinge als Werkzeuge benutzen und bestimme Handlungen immer wiederholen wollen? Ein anderes Beispiel. Kinder einer Krippe - das jüngste noch keine zwei und das älteste noch nicht drei Jahre alt – machen eine Wanderung von sechseinhalb Stunden durch den Wald und sind am Ende immer noch fröhlich. Wer hätte das gedacht? Kinder suchen Herausforderungen und Vorbilder. Was bedeutet es für Pädagogen, sich diesem Anspruch nicht zu verschließen? Und was gibt es alles zu berichten, wenn sie ihn annehmen? Kein Zweifel, Kinder können mehr! Links
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