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| Arenen-Kompass E: Freiarbeit, Lernbüro & Co |
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Die Bodenseeschule in Friedrichshafen, die staatliche Montessori Oberschule in Potsdam oder die Max-Brauer-Schule in Hamburg, sie alle haben den herkömmlichen Fachunterricht zugunsten anderer Formen, vor allem von Freiarbeit reduziert oder sogar aufgelöst. In der Max-Brauer-Schule nennt man es „Lernbüro“ und in manchen Schweizer Schulen „Input-Zeit“. Diese Schulen haben jeweils etwas andere Formen entwickelt und sie sind doch eng verwandt. Welche Regeln und Methoden haben sich dabei herausgebildet? Welche Werkzeuge für eine veränderte pädagogische Leistungskultur haben sich bewährt? Wochenpläne, Diagnose und Selbstdiagnose, Noten, verbale Beurteilungen und Portfolios, Kompetenzraster, Pensenbücher? Und was antwortet man in diesen Schulen auf die ungläubigen Fragen mancher Besucher und vieler Eltern, ob denn Schüler so überhaupt etwas lernen? Würde dabei bloß das gleiche oder etwas mehr wie beim sonst üblichen Unterricht herauskommen, würde sich dann die Veränderung überhaupt lohnen? Wo liegen die Gewinne? Hören diese Schüler auf davon zu sprechen, dass sie lernen müssen, gibt es keine Schüler mehr, die es sofort sein lassen, sobald der Druck fehlt? Werden sie nun tatsächlich zu Schülern, die lernen wollen und dafür nach den für sie geeigneten Wegen suchen? Und wie ändert sich die Lehrerrolle bei all dem? Links
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