Newsletter Oktober 2016

DAS NETZWERK
ARCHIV DER ZUKUNFT
ERNEUERT SICH

Werkstatt am 5. November in Freiburg

Liebe Mitglieder und Freunde, 

mehr als zehn Jahre gibt es uns nun. Ein Grund zum Feiern? Ja, auch. Vor allem ein Grund uns umzusehen und nach vorn zu blicken.

Wir haben zu insgesamt 10 Kongressen eingeladen. Etwa achttausend Teilnehmer sind gekommen. Der Gründung in Hamburg  folgten die großen Kongresse in Bregenz. Außerdem mehrere „Theater träumt Schule“–Wochenenden in den Münchner Kammerspielen, in den Theatern von Freiburg und Göttingen sowie auf Kampnagel in Hamburg. Vorträge wurden gehalten und Debatten angeregt. Regionalgruppen sind entstanden und wieder verschwunden. Manch einer wurde mit den Erregern einer ansteckenden Gesundheit infiziert. Tatsächlich begann sich in der Bildungslandschaft manches zu ändern. Und manch einer hat sich dabei selbst verändert.

Auslöser für das Netzwerk war die starke Resonanz auf den Film „Treibhäuser der Zukunft“. Dabei wurde deutlich, dass viele Bildungserneuerer und „Lernaufwiegler“ nichts voneinander wussten. Sie sollten zusammenkommen. Und sie kamen dann auch zusammen. 

Aber manche Idee ist erstarrt. Und die Wirklichkeit driftet nicht nur zu ihrer Erneuerung. Auch unser Netzwerk kämpft gegen Ermüdung.

Es ist an der Zeit sich zu besinnen, das Netzwerk neu zu bestimmen, es vielleicht sogar umzugründen, es jedenfalls in der bisherigen Weise nicht weiter zu führen!

Zu dieser Erneuerung planen wir in diesem Herbst und im Lauf von 2017 drei Werkstätten mit Mitgliedern und Freunden, die dann hoffentlich auch Mitglieder werden. Die erste Werkstatt wird am 5. November in Freiburg sein. 

 

Der ganze Newsletter und die Anmeldung hier!

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Newsletter August 2016

Liebe Mitglieder und Freunde des Netzwerkes Archiv der Zukunft,

Ihr habt / Sie haben länger nichts von uns gehört. Tatsächlich waren wir in Selbstzweifeln. Zehn Jahre nach der Gründung muss vieles neu bedacht werden. Am vergangenen Wochenende hat sich der Vorstand in Stuttgart getroffen und sich zur gründlichen Erneuerung entschlossen. Wir werden unsere Überlegungen in den nächsten Wochen zur Diskussion stellen.

Heute in Kürze:
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Vertrauen - Erkennen - Handeln
Richard David Precht im Gespräch mit Reinhard Kahl
12. Januar 2016 in der Autostadt Wolfsburg

Was würde uns einfallen, wenn wir die Möglichkeit hätten, die Schule neu zu erfinden? Was stellen wir uns vor, wenn wir die Gewissheiten und Routinen von Unterricht, Räumen und Stundenplan, die uns so natürlich vorkommen, zumindest für einen Moment mal völlig vergessen könnten und überlegen, was wir den Kindern und Jugendlichen anbieten wollen? Was wollen sie selber? Was brauchen sie?





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Kathedralen der Zukunft !

In Hamburg soll jede dritte evangelische Kirche in den kommenden 10 Jahren geschlossen werden. Die Leute bleiben weg. Und auch die Euros aus der Kirchensteuer. Sinkende Einnahmen wegen sinkender Nachfrage. Also, sagte jetzt die Synode:  Kapazitätsabbau. So platt würde keine Geschäftsleitung von Supermärkten und Drogeriemärkten reagieren. Sie würde um Kunden werben. Wie der „dm-drogerie markt“. Dort wurden die Abstände zwischen den Regalen nicht verkleinert, sondern vergrößert. Die Räume wurden heller, offener, einladender. Die Kunden sollen sich wohl- und willkommen fühlen. Auszubildende in den dm Märkten spielen Theater. „Abenteuer Kultur“ ist ein wichtiger Teil ihrer Ausbildung. Die Lernlinge, so heißen die Azubis dort, sollen dadurch selbstbewußter und gestaltungsfreudiger werden. Sie sollen sogar lernen Nein zu sagen. Nicht zu den Kunden. Zu den Oberen. Mit diesen Ideen des dm Gründers Götz Werner, der heute vor allem mit seinem Plädoyer für das bedingungslose Grundeinkommen unterwegs ist, wurde dm Marktführer. Es wurden keine Filialen geschlossen. Es werden dauernd welche eröffnet.

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Erschöpfung?

Archiv der Zukunft : Debatte

„Burnout ist kein Modethema“, sagte Hartmut Rosa kürzlich auf unserem „Theater träumt Schule“ – Wochenende im Theater Freiburg. Rosa zitierte Studien, die zeigen, dass Erschöpfung zunimmt. Dies liegt nicht unbedingt an gewachsener Anstrengung, sondern eher an einem Mangel von Resonanz und Sinn. 

Wir wollen dieses Thema in den nächsten Wochen hier von verschiedenen Seiten, unter anderem mit Beiträgen von Hartmut Rosa und Andreas Weber, beleuchten und diskutieren. Diskutieren Sie mit! Senden Sie Ihren Beitrag an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können  

Wir beginnen mit dem Video eines Gesprächs mit dem Psychiater für Kinder und Jugendliche Prof. Michael Schulte-Markwort. Reinhard Kahl hat es mit ihm im Rahmen der Bildungsgespräche in der Autostadt Wolfsburg geführt.


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Reinhard Kahl im Gespräch mit dem Konfliktforscher Andreas Zick

Der unheilvolle Wunsch nach Eindeutigkeit




Was bringt junge Menschen hierzulande dazu sich einer islamistischen Terrorgruppe oder rechtsradikalen Horden anzuschließen? Darüber forscht der Gewaltforscher Andreas Zick. Er leitet an der Universität Bielefeld das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) und gilt in Deutschland als einer der profiliertesten Konfliktforscher.

Am 19. November 2015 sprach Reinhard Kahl mit ihm im Rahmen der Bildungsgespräche in der AUTOSTADT (Wolfsburg).

Was können wir tun um unsere Werte nicht nur zu verteidigen, sondern überzeugend zu leben? Reicht „Verführung“ als Erklärung aus? Oder ist es ein Mangel an Lebenssinn und die Sucht nach Eindeutigkeit? Wie könnten in Schulen der Umgang mit Verschiedenheit, das Austragen von Widersprüchen und das Ertragen von Ambivalenz Gegengifte bilden?


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